[Rezension] Bilderpedia: Ein Lexikon – 10.000 Fotos

Titel: Bilderpedia: Ein Lexikon – 10.000 Fotos
Autor:
Genre: Lexikon
Verlag: Dorling Kindersley
Wertung: ★★★★☆
Bei Amazon kaufen

 

Ein Buch, das Atlas, Naturführer, Techniklexikon, Kultur- und Geschichtsbuch in einem sein möchte? Und das auf gerade mal 360 Seiten? Da sollte eines klar sein: Das Wissen wird hier sehr kompakt vermittelt.

 

Stark komprimiert

Es gibt insgesamt 6 Oberkapitel: Wissenschaft und Technik, Natur, Erde, Kultur, Sport und Freizeit sowie Geschichte. Innherlab eines jeden Kapitels werden die wichtigsten Themen behandelt, wie z.B. das Universum, die Wikinger oder die jeweiligen Kontinente.

Dabei wurde meisten versucht, ein Thema auf zwei Doppelseiten abzuhandeln. In anderen Bereichen wurden die Highlights eines Themas auf einer Art Zeitstrahl auf zwei Doppelseiten gepackt. So reicht es z.B. aus, Hunderassen auf zwei Doppelseiten vorzustellen, bei Zeitgeschichte wird ein kompakter Zeitstrahl verwendet.

Durch diese kompakte Darstellung fällt natürlich viel Wissen hinten über, vor allem, weil die Seiten mit sehr vielen Bildern gestaltet sind. Die Aussage „Ein Lexikon – 10.000 Bilder“ darf man durchaus wörtlich nehmen. Dadurch gibt es sehr wenig Text. Bei manchen Themen reicht diese kompakte Darstellung aus, bei anderen bei weitem nicht, weil einfach zu viele Fragen offenbleiben.

 

Bilder, Bilder, Bilder

Wie heißt es im Volksmund so schön? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Grundsätzlich stimme ich dem auch zu. Nur dass in diesem Lexikon es manchmal etwas zu gut mit der Bilderflut meinte und das Lexikon bei manchen Themen zu einem Bilderbuch verkommt. Wenn es dann nur einige wenige erklärende Texte gibt, dann wird der Sinn und Zweck eines Lexikons ein bisschen obsolet.

Leider haben wir schon das ein oder andere Thema vermisst. So werden zwar diverse Fahrzeuge dargestellt, Wasserfahrzeuge (Schiffe, Boote, o.ä.) fehlen jedoch gänzlich.

Auf der anderen Seite reichen die gezeigten Informationen aus, um sich einen groben Überblick zu verschaffen, wie z.B. bei den Sportarten. Für eine einfache Darstellung der Grundzüge von z.B. Baseball oder Football reicht dieses Lexikon widerum aus.

 

Fazit

Meine Kinder nutzen das Buch so, wie es fast zu erwarten war. Um nur mal eben schnell etwas nachzuschauen, wird die Bilderpedia herangezogen. Vor allem, wenn Tierrassen oder Fahrzeuge angeschaut werden. An der Geschichte haben sie (fast erwartungsgemäß) noch weniger Interesse. Wenn mehr Informationen zu einem Thema benötigt werden, muss ein anderes Lexikon verwendet werden.

Das Buch ist an manchen Stellen genau richtig aufgebaut, an anderen aber leider vollkommen überfrachtet. Und das manchmal dergestallt, dass es für einen groben Überblick zu einer Thematik nicht ausreicht. Glücklicherweise überwiegen die Übersichtsseiten, die genau richtig und passend sind, um einen ersten Eindruck zu einer Thematik zu gewinnen.

 

 


Dieses Lexikon ist ausschließlich als Print verfügbar, so dass an dieser Stelle keine Amazon-Direktvorschau möglich ist. Der Verlag stellt allerdings auf seiner Website einen Blick ins Buch zur Verfügung.

 


 

Werbung

 


 

Die Verweise zu Amazon sind mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Das heißt, dass mit einem Kauf über einen dieser Links, ich von Amazon eine kleine Provision erhalte. Auf den Preis hat das keine Auswirkung.

 

One response to “[Rezension] Bilderpedia: Ein Lexikon – 10.000 Fotos”

  1. […] einen ersten Eindruck zu einem bestimmten Thema zu erhalten. Damit erinnert es recht stark an das Bilderpedia, das ich ebenfalls schon hier auf dem Blog vorgestellt […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.