Vor der Finsternis ★★★★☆

Vor der Finsternis“ ist ein dauerhaft kostenloser Appetizer, mit gut 100 Seiten von durchaus akzeptabler Länge, auf den Historischen Thriller „Fest der Finsternis“ (der Mitte Februar erscheint). Es gebührt der Logik, dass es sich beim Appetizer ebenfalls um einen Historischen Thriller handelt, der sich zu dem an nicht zu zart besaitete Gemüter richtet.

Dieser Thriller spielt im Paris des Jahres 1797, in dem ein Schlächter sein Unwesen treibt. Dieser tötet nicht nur seine Opfer, sondern weidet diese auch noch aus. Ob der ermittelnde Inspecteur Louis Marais wirklich legendär ist, vermag ich nicht zu beurteilen, sehr wohl weiß ich, dass der Marqui de Sade einen recht skandalösen Ruf besaß.

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Sternenfeuer ★★★☆☆

Für diese Anthologie muss der Leser offen sein. Offen für unbekannte Autoren und eine durchwachsene Qualität in vielerlei Hinsicht. Denn in dieser Anthologie versammeln sich 20 Kurzgeschichten unterschiedlichster Autoren, die an einem Schreibwettbewerb namens „DrachenStern-Fantastik-Preis“ teilgenommen haben.

Ein solcher bunter Reigen an Autoren, die aufgefordert wurden, mit neuen Ideen zum Thema „Sternenfeuer“ liefert dann nahezu alles, was das ScienceFiction-Genre zu bieten hat. Kriege, künstliche Intelligenz, Raumfahrten, Zeitreisen und sogar ein bisschen High-Fantasy.
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Faire Verlängerung (Story Selection 29) ★★★☆☆

Jeder braucht eine Verlängerung. Eine Kreditverlängerung, eine Haarverlängerung, eine Realitätsverlängerung. Aber bitte keine Verkürzung, denn dafür ist jemand anderes zuständig. Diese Kurzgeschichte beginnt mit viel Witz und trieft nur so vor Sarkasmus.

Denn manchmal braucht der Mensch eine Lebensverlängerung, so wie Streeter, der unheilbar an Krebs erkrankt ist und sich auf dem besten Weg ins Jenseits befindet. Auf den ersten 24 Seiten der 37 Seiten umfassenden Kurzgeschichte entwickelt sich die Geschichte weiter und geizt weiterhin nicht mit Witz.
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Feuerwerksrausch (King Story Selection 4) ★★★★☆

„Der Begriff Genre interessiert mich allerdings herzlich wenig.“ Mit diesen Worten macht Stephen King im Vorwort zu dieser Kurzgeschichte klar, was die Fans spätestens seit „Der dunkle Turm“ wissen. Viele seiner Geschichten gehören keinem bestimmten Genre an. „Feuerwerksrausch“ gehört dazu. Ich persönlich würde sie als humorvolle Unterhaltungsgeschichte betrachten.

Der Originaltitel „Drunken Fireworks“ spiegelt übrigens eher wieder, was King mit seiner Geschichte ausdrücken wollte. Besoffene, die mit Feuerwerk hantieren, ist schlecht. Eine Erfahrung, die viele in unseren Landen erst kürzlich wieder machen durften.
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Ein bisschen angeschlagen (King Story Selection 2) ★★★☆☆

In einem bösen Traum gefangen sein. Dieser Satz lässt Spielraum für viele Interpretation. Stephen King spukte wohl dieser Satz durch den Kopf, als er seine Kurzgeschichte geschrieben hat. Immerhin kündigt er im Vorwort an, dass der Leser in dieser Geschichte dem Erzähler ein Schritt voraus ist.

Und recht hat er, wobei er selbst es als okay empfindet. Aber er nimmt selbstverständlich jegliche Spannung aus der Geschichte, wenn er schon zu Anfang erzählt worauf es hinausläuft. Bleibt natürlich noch die Beschreibung des einen Tags von Mr. Franklin, der aus der Ego-Perspektive erzählt, wie er ihn verbringt.
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Plätzchen und Dämonen ★★★☆☆

Es gibt einen weiteren weihnachtlichen eBook-Schmaus, den man sogar derzeit kostenfrei herunterladen kann, um sich ein bisschen in weihnachtliche Stimmung zu bringen. Allerdings ist diese Kurzgeschichte nicht wirklich dafür geeignet.

Ein Mann arbeitet im Labor und entdeckt durch seine magischen Fähigkeiten einen Dämon in naher Ferne. Genauso wie der Leser dieser Rezension wird auch der Leser der Kurzgeschichte vorerst im Dunkeln gelassen.

Es wird wenig erklärt oder erläutert, dafür stürzt sich die Geschichte direkt ins Geschehen. Das ist durchaus okay, denn das Grundgerüst ist durchaus stimmig. Dass diese Kurzgeschichte ein „Appetizer“ für die beiden Romane aus dem gleichen Universum ist, merkt man ihr allerdings an, auch wenn sie am Ende als ganzes verständlich ist.
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Manchmal muss es Mord sein: Eine weihnachtliche Kurzgeschichte

Diese Kurzgeschichte beginnt verworren. Der Ich-Erzähler kauft sich seine Weihnachtsgeschenke selbst. Sally Baines scheint verzweifelt obgleich ihrer Liebes- bzw. Lebenssituation. Spielt die Handlung zuerst in einem Kaufhaus, wechselt die Location später.

Nach und nach bekommt der Leser ein bisschen mehr aus den Leben der Protagonisten mit und erfährt etwas über deren Motivation und Hintergründe. Der Schreibstil ist recht angenehm und motiviert, die Geschichte in einem Rutsch durchzulesen.
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Big Driver – Stephen (King Story Selection No. 42)

Buch nicht mehr verfügbarWelch geniale Kurzgeschichte. Die allerdings wenig rühmlich beginnt. Nämlich mit der Vergewaltigung der Schriftstellerin Tess. Nachdem sie eine Panne mit ihrem Jeep hatte. Kurz nachdem Sie über mit Nägeln bespickte Holzbretter gefahren war. Auf einer Strecke, die sie als Abkürzung von einer Bibliothekarin empfohlen bekommen hatte.

Ein schreckliches Ereignis, das für sich allein schon den Leser schockiert zurücklässt. Und noch vielmehr Tess, die angesichts dieser Tat ihren Verstand zu verlieren droht. Auf eine sehr eindrückliche und auch beklemmende Art und Weise nimmt der Leser daran Teil, wie Tess den Verstand verliert und wie sie ihr weiteres Vorgehen plant.

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1408 (Stephen King Story Selection No. 34)

Buch nicht mehr verfügbar1408 gehört zu den wenigen Büchern, von denen ich zuerst die Verfilmung gesehen habe, bevor ich mich ihnen in Schriftform genähert habe. Die wirklich gute Verfilmung mit dem Namen Zimmer 1408 mit John Cusack in der Hauptrolle und Samuel L. Jackson in einer Nebenrolle, nutzt diese Kurzgeschichte aber nur als Basis für eine Geschichte, die am Ende doch sehr anders ist.

Mike Enslin ist Autor einer Gruselreihe, in denen er beschreibt, wie es ist, wenn er sich an Orten aufhält, an denen es vermeintlich spukt. Ganze drei Bücher hat er nun veröffentlicht und ist per Zufall auf einen neuen Ort gestoßen, an dem es spuken soll. Zimmer 1408 befindet sich auf der dreizehnten Etage des New Yorker Dolphin Hotels. In diesem Zimmer hat es seit über 20 Jahren keinen zahlenden Gast mehr gegeben. Der Hoteldirektor Gerald Olin hat es nicht mehr vermietet, nachdem über 50 Gäste in diesem Zimmer gestorben sind.
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Der Besucher

der_besucher-143So habe ich ihn mir nicht vorgestellt. Den Besucher meine ich. Zumindest, wenn ich ihn mit der Person vergleiche, die hier auf dem Cover abgebildet ist. Dieses gehört zu einer eBook-Kurzgeschichte von Tim Curran, die der Luzifer-Verlag kostenfrei zu Halloween bereitgestellt hat. Wie lange der Link gültig ist, kann ich von daher nicht sagen.

Auf gut 20 Seiten wird erzählt, wie unvermittelt Gale ungebetenen Besuch bekommt und wieso er sich einen ihrer Zwillinge wünscht. Ja, richtig gelesen, er wünscht sich eines ihrer Kinder. Nicht als Adoptivkind, sondern eher als saftiges Mahl.
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