Jenseits des üblichen Krimi-Allerleis

Titel: Tödliches Treibgut
Autor: Meyrick, Denzil
Genre: Krimi
Verlag: HarperCollins
Wertung: ★★★★☆

Den Hauptermittler D.C.I. Jim Daley kennt der Leser ggf. aus der Prequel-Kurzgeschichte „Das Mädchen von Strathclyde„, in der erzählt wird, die Daley bei der Polizei begonnen hat. Vorrausetzung zum Verständnis dieses Kriminalfalls ist diese allerdings nicht, auch wenn es hin und wieder Bezüge dazu gibt. View full post…

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Die Mädchen von Strathclyde ★★★★★

Dieser Kriminalroman erzählt von dem jungen Police Constable Jim Daley, wie er seinen Weg zur Glasgower Kripo gefunden hat und wie er seinen ersten Fall als Assistant Detective Constable bearbeitete.

Dabei ist diese Kurzgeschichte „Die Mädchen von Strathclyde“ das Prequel zum Kriminalroman „Tödliches Treibgut“ (zur Rezension auf diesem Blog) logischerweise ebenfalls von Denzil Meyrick.

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Durch Nacht und Wind ★★★★★

Im Grunde genommen ist das Buch „Durch Nacht und Wind“ ein gewöhnlicher Krimi. Der sich aber allein schon der Aufmachung und des Titels wegen als etwas besonderes ankündigt. Schiller schreibt auf, was er selbst und sein Freund Johann Wolfgang von Goethe 1797 erlebt haben.

Selbstredend ist das Geschehene bisher noch nirgends veröffentlicht und diese Aufzeichnung Schillers bis heute unbekannt gewesen. Die beiden Freunde (die sich tatsächlich gekannt haben und tatsächlich auch zusammen Werke veröffentlicht haben) haben sich als Kriminalisten in bester Sherlock Holmes Manier verdingt.
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Lukas und das Geheimnis der sprechenden Tiere ★★★★★

Wir haben schon von vielen Möglichkeiten gelesen, wie Menschen mit Tieren sprechen können. Die von Lukas war uns neu. Er hat eine besondere Gabe, die es ihm ermöglicht, mit Tieren zu sprechen. Wenn er dies tut, kann er aber nicht mit Menschen kommunizieren und umgekehrt. Wie dies möglich ist, wird gar nicht mal so besonders hervorgehoben oder thematisiert.

Es liest sich, als trägt Lukas ein Hörgerät, dass er ein- und ausschalten kann. Ist es eingeschaltet, kann er sich mit den Menschen unterhalten, ist es ausgeschaltet, kann er sich (mental) mit den Tieren unterhalten. Das so etwas überhaupt möglich ist, wurde von meinen beiden Zuhörern gar nicht in Frage gestellt. Für die beiden ist es sowieso „normal“, dass in Büchern Menschen mit Tieren sprechen können.

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Der Tote im fremden Mantel ★★★★☆

Ein Bestatter, der als Ermittler auftritt. In Amsterdam scheint das nicht so abwegig. Pieter Posthumus ermittelt im Falle unbekannter Verstorbener in deren Nachlass, um mehr über die Personen herauszufinden, die ihm zur Beisetzung überlassen werden.

In seinem dritten Fall stolpert er bei seiner Recherche über einen edlen Kaschmir-Mantel, den ein Drogenjunkie getragen hatte, als er verstarb. Mit dieser ersten Ungereimtheit beginnt dieser außergewöhnliche Krimi, der über einige interessante Details verfügt.

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[Booksnack]: Die Belohnung ★★★★★

Oje, das sieht aber gar nicht gut für Malte Berens aus. Jetzt geht es nicht nur beruflich es den Bach herunter, sondern er wird auch noch unvermittelt von seiner Vergangenheit eingeholt. Unbehagen steigt in ihm auf, an dem der Leser teilhat.

Es sind zwar lediglich knapp sechs eBook-Seiten, auf denen diese Mini-Kurzgeschichte erzählt wird, aber das reicht aus Leser (wie man so schön sagt) abzuholen. Und vor allem, weil der Leser weiß, dass er gerade eine Mini-Kurzgeschichte liest, steigt die Spannung zum Ende hin: Worauf läuft das Ganze hinaus?
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[Hörbuch] Eisenberg ★★★★☆

Am Anfang wusste ich als Leser bzw. Hörer nicht so recht, wie das zusammenpassen sollte. Ein bizarrer Mord eines Obdachlosen an einer jungen Frau, den die angesehene Anwältin Dr. Rachel Eisenberg übernimmt. Und die Flucht einer albanischen Frau mit ihrer kleinen Tochter nach Deutschland, die von zwei dubiosen Polizisten aufgehalten und verhört wird.

Diese beiden Geschichten laufen recht lange parallel, ohne dass ein Zusammenhang sichtbar wird. Natürlich weiß der Leser, dass es eine Verbindung geben muss und wartet gespannt darauf, dass der Aha-Effekt eintreten wird. Beide Handlungsstränge verlaufen allerdings nicht ereignungslos nebenher. Es kommt immer wieder zu Überraschungen und Wendungen.
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Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal – Band 1 ★★★★★

Ich mag keine Geschichte mit offenen Enden. Auch wenn ich vorher weiß, dass es sich um eine Reihe handelt, so ist es mir deutlich lieber, wenn die Geschichte des Buchs in sich abgeschlossen ist. Wegen mir kann es noch weitere Handlungsstränge geben, die über alle Bücher einer Reihe erzählt werden. Aber dieses Buch missachtet meine Vorliebe sträflich. Und dennoch vergebe ich eine derart hohe Bewertung?

Das hat gleich mehrere Gründe, weshalb diese Geschichte trotz dieses bösen Cliffhangers empfehlenswert ist. Es handelt sich bei dieser Geschichte um eine historische Kriminalgeschichte (und nicht um einen Thriller), die den Leser nicht nur an der Kriminalarbeit teilhaben lässt, sondern ihn eindrucksvoll in das Leben des 17. Jahrhunderts der us-amerikanischen Kolonialzeit zurückversetzt.
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Booksnack: Schweinerei an der Havelchaussee ★★★☆☆

Ein Ehepaar streitet sich, weil der Ehemann seiner Frau verbietet, mit ihm spazieren zu gehen. Sie findet ihr Paar Schuhe nicht und muss sich mit Pumps begnügen. Zwei sehr merkwürdige, ja schon unrealistische Ansätze in einer Geschichte.

Auch die arg übertriebenen Reaktionen der Ehefrau auf die Zurückweisung des Ehemanns zeugen nicht von einem hohen Realismusgrad. Und so sind es diese unrealistischen Konstrukte, die den Lesespass an dieser Mini-Kurzgeschichte verderben.
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Booksnack: Die schöne Köchin Mathilda ★★★★★

Dieser Booksnack wird als Krimi eingestuft. Aber wenn ich ehrlich bin, dann ist er mehr Komödie als Krimi. Denn sobald das Wort „Gartenzwerg“ im deutschsprachigen Raum fällt, wird es mit etwas Komischem verbunden. Und wenn diese Zwerge als Gäste ins Restaurant mitgenommen werden, dann erst recht.

Interessanterweise trifft der Klappentext dieser Mini-Kurzgeschichte den Kern der Geschichte sehr gut. Ich habe in letzter Zeit selten eine derart treffende Vorschau gelesen. Wer auch immer dafür verantwortlich ist, ihm gebührt ein eigenes Lob.

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