Der Affe (Story Selection No. 43) ★★★★★

Was stimmt mit diesem Affe nicht? Es ist doch nur ein einfacher Plüschaffe mit zwei Zimbeln. Aber irgendwas ist mit ihm, denn ansonsten hätte Hal nicht die Angst überfallen, als sein Sohn Dennis ihn aus einem Ralston-Purina-Karton* herausgezogen hatte.

Es war nicht nur einfach Angst, sondern ein blankes Entsetzen, das ihn überkam, so dass er beinahe laut aufgeschriehen hätte. Es muss irgendwas an diesem Affen sein. Nur was?
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Ein bisschen angeschlagen (King Story Selection 2) ★★★☆☆

In einem bösen Traum gefangen sein. Dieser Satz lässt Spielraum für viele Interpretation. Stephen King spukte wohl dieser Satz durch den Kopf, als er seine Kurzgeschichte geschrieben hat. Immerhin kündigt er im Vorwort an, dass der Leser in dieser Geschichte dem Erzähler ein Schritt voraus ist.

Und recht hat er, wobei er selbst es als okay empfindet. Aber er nimmt selbstverständlich jegliche Spannung aus der Geschichte, wenn er schon zu Anfang erzählt worauf es hinausläuft. Bleibt natürlich noch die Beschreibung des einen Tags von Mr. Franklin, der aus der Ego-Perspektive erzählt, wie er ihn verbringt.
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Vier nach Mitternacht ★★★★★

Ich wünsche allen Lesern dieses Blog ein frohes neues Jahr. Als langjähriger Leser von Stephen King habe ich mein Lesejahr entsprechend gestartet. Natürlich habe ich dieses Mammutwerk schon im vorigen Jahr begonnen und erst kürzlich abgeschlossen.

Meine eigene Vorbemerkung

Es ist manchmal wirklich toll, ein Buch ein zweites Mal in die Hand zu nehmen. Das gilt insbesondere dann, wenn man von einem Schriftsteller mehrere Bücher gelesen hat. So geschehen ist das bei mir mit dem Buch „Vier nach Mitternacht“ von Stephen King, das vier Novellen enthält, die vorher schon mal als „Langoliers“ und „Nachts“ erschienen sind.

Langoliers habe ich als Deutsche Erstausgabe aus dem Jahre 1991 vorliegen. Darin enthalten sind die ersten beiden Geschichten aus „Vier nach Mitternacht“. Damals sind die Bücher als Paperback erschienen und Langoliers hat einen glänzenden türkis-grünen Umschlag. Interessant sind die Gedanken von Stephen King, die er sich zu den Büchern gemacht hat (und die in der Neuausgabe eins zu eins übernommen wurden).
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Deadlands – Ghostwalkers ★★★☆☆

Ein untoter Pteranodon fliegt in einer riesigen unterirdischen Höhle über die Köpfe der Protagonisten hinweg. Wer bei einem solchen Satz gedanklich schon aussteigt, hat vermutlich wenig übrig für eine sehr schräge Welt und wird demzufolge auch wenig Freude an diesem Buch haben.

Das Deadlands-Universum, in dem dieses Buch angesiedelt ist, spielt im Jahre 1876 auf dem amerikanischen Kontinent. Ein riesiges Erdbeben hat große Teile der Westküste vernichtet und den sogenannten Geisterstein zutage gebracht, mit dem allerlei technisches Spielzeug entwickelt werden kann. Am ehesten sind diese Entwicklungen und Maschinen mit denen aus den Steampunk-Welten vergleichbar.

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Friedhof der Kuscheltiere

Dieses Buch wurde 1990 gedruckt und gekauft. Mittlerweile ist das 26 Jahre her. Da kann man schon mal nostalgisch werden, auch wenn sich noch ältere Bücher in meinem Fundus befinden, die ich von meinen Eltern übernommen habe.

Dieses Buch ist für mich aber dennoch etwas Besonderes. Es ist mein erstes Buch von Stephen King und läutete in meiner Leseentwicklung einen Wendepunkt ein. Es war nämlich nicht nur mein erstes Horrorbuch, sondern es ist zudem ein besonders gutes.

Die Rede ist von „Friedhof der Kuscheltiere„. Ein Buch, das nebenbei bemerkt auch recht gut verfilmt wurde, wobei sich der Film erstaunlich nah an der Buchvorlage orientiert.
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Big Driver – Stephen (King Story Selection No. 42)

Buch nicht mehr verfügbarWelch geniale Kurzgeschichte. Die allerdings wenig rühmlich beginnt. Nämlich mit der Vergewaltigung der Schriftstellerin Tess. Nachdem sie eine Panne mit ihrem Jeep hatte. Kurz nachdem Sie über mit Nägeln bespickte Holzbretter gefahren war. Auf einer Strecke, die sie als Abkürzung von einer Bibliothekarin empfohlen bekommen hatte.

Ein schreckliches Ereignis, das für sich allein schon den Leser schockiert zurücklässt. Und noch vielmehr Tess, die angesichts dieser Tat ihren Verstand zu verlieren droht. Auf eine sehr eindrückliche und auch beklemmende Art und Weise nimmt der Leser daran Teil, wie Tess den Verstand verliert und wie sie ihr weiteres Vorgehen plant.

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1408 (Stephen King Story Selection No. 34)

Buch nicht mehr verfügbar1408 gehört zu den wenigen Büchern, von denen ich zuerst die Verfilmung gesehen habe, bevor ich mich ihnen in Schriftform genähert habe. Die wirklich gute Verfilmung mit dem Namen Zimmer 1408 mit John Cusack in der Hauptrolle und Samuel L. Jackson in einer Nebenrolle, nutzt diese Kurzgeschichte aber nur als Basis für eine Geschichte, die am Ende doch sehr anders ist.

Mike Enslin ist Autor einer Gruselreihe, in denen er beschreibt, wie es ist, wenn er sich an Orten aufhält, an denen es vermeintlich spukt. Ganze drei Bücher hat er nun veröffentlicht und ist per Zufall auf einen neuen Ort gestoßen, an dem es spuken soll. Zimmer 1408 befindet sich auf der dreizehnten Etage des New Yorker Dolphin Hotels. In diesem Zimmer hat es seit über 20 Jahren keinen zahlenden Gast mehr gegeben. Der Hoteldirektor Gerald Olin hat es nicht mehr vermietet, nachdem über 50 Gäste in diesem Zimmer gestorben sind.
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Achterbahn (Stephen King Story Selection No. 40)

Buch nicht mehr verfügbarWer würde das von sich selbst behaupten? Man bekommt einen Anruf von einer Bekannten seiner Mutter, dass sie nach einem leichten Schlaganfall im Krankenhaus liegt. Würdest Du auch alles sofort stehen und liegen lassen, um mehr als hundert Meilen zu ihr zu fahren? Der Student Alan Parker macht es. Und weil sein eigener Wagen defekt ist, trampt er zu seinem Ziel.

Nach einem Zwischenstopp auf einem Friedhof bei Vollmond, steigt er in einen Wagen ein und unternimmt eine Fahrt, die sein Leben nachhaltig ändern wird. Bis zum Ende der Fahrt ist die Geschichte wirklich sehr gut. Ein subtiler Gruselfaktor und ein sehr guter Erzählstil machen es bis hierher zu einer sehr guten Mystery-Kurzgeschichte.
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Der Besucher

der_besucher-143So habe ich ihn mir nicht vorgestellt. Den Besucher meine ich. Zumindest, wenn ich ihn mit der Person vergleiche, die hier auf dem Cover abgebildet ist. Dieses gehört zu einer eBook-Kurzgeschichte von Tim Curran, die der Luzifer-Verlag kostenfrei zu Halloween bereitgestellt hat. Wie lange der Link gültig ist, kann ich von daher nicht sagen.

Auf gut 20 Seiten wird erzählt, wie unvermittelt Gale ungebetenen Besuch bekommt und wieso er sich einen ihrer Zwillinge wünscht. Ja, richtig gelesen, er wünscht sich eines ihrer Kinder. Nicht als Adoptivkind, sondern eher als saftiges Mahl.
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Das Floß (Stephen King Story Selection No. 41)

Vier Jugendliche haben auf einer Party eine geniale Idee. Sie wollen auf einem einsamen See den Sommer verabschieden, in dem sie auf das mittig befestigte Floß schwimmen. Trotz der Kälte sind alle von der Idee begeistert und setzen ihre Idee in die Tat um.

Auf dem Floß angekommen, merken sie, dass sie nicht alleine auf dem See sind und das Grauen nimmt seinen Lauf. In bester alter King-Manier hält der Horror Einzug. Dabei wird nicht mit expliziten Darstellungen des Abblebens gespart, so dass der Leser mit so manch blutigem Detail konfrontiert wird. Für Zartbesaitete Lesegesellen ist diese Kurzgeschichte sicherlich nichts.
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