Der Affe (Story Selection No. 43) ★★★★★

Was stimmt mit diesem Affe nicht? Es ist doch nur ein einfacher Plüschaffe mit zwei Zimbeln. Aber irgendwas ist mit ihm, denn ansonsten hätte Hal nicht die Angst überfallen, als sein Sohn Dennis ihn aus einem Ralston-Purina-Karton* herausgezogen hatte.

Es war nicht nur einfach Angst, sondern ein blankes Entsetzen, das ihn überkam, so dass er beinahe laut aufgeschriehen hätte. Es muss irgendwas an diesem Affen sein. Nur was?
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Der Mann im schwarzen Anzug (Story Selection No. 23) ★★★★☆

Buch nicht mehr verfügbar“Was man niederschreibt, verlässt einen manchmal für immer […]” Schon im ersten Absatz dieser Kurzgeschichte ist diese Wahrheit zu lesen und der Grund für viele aufgeschriebene Geschichten so vieler Menschen. Wie zum Beispiel die von Gary, der als über Neunzigjähriger versucht so seinen Frieden und seine Freiheit zu finden, in dem er aufschreibt, was ihm als Neunjähriger widerfahren ist.

Er erzählt unter welchen Umständen er damals lebte und wie es dazu kam, dass er allein am Fluss auf einmal dem Leibhaftigen gegenüberstand. Der Teufel höchstselbst gab ihm die Ehre. Und obwohl der Teufel “der Vater aller Lügen war”, glaubte Gary ihm.

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Seelensplitterküsse ★★★★☆

Cover zu SeelensplitterküsseDie Kurzgeschichte “Seelensplitterküsse” ist in erster Linie eine Liebesgeschichte. Und beschäftigt sich mit der Frage, was mit uns Menschen passiert, wenn wir das Zeitliche segnen.

Dies ist dann aber der einzige übersinnliche Einfluss der Handlung. Mit Horror wird der Leser in dieser Geschichte nicht konfrontiert. Es mag für viele Menschen tröstlich sein, wenn sie die verstorbenen Angehörigen um sich wissen.
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Vor der Finsternis ★★★★☆

Vor der Finsternis” ist ein dauerhaft kostenloser Appetizer, mit gut 100 Seiten von durchaus akzeptabler Länge, auf den Historischen Thriller “Fest der Finsternis” (der Mitte Februar erscheint). Es gebührt der Logik, dass es sich beim Appetizer ebenfalls um einen Historischen Thriller handelt, der sich zu dem an nicht zu zart besaitete Gemüter richtet.

Dieser Thriller spielt im Paris des Jahres 1797, in dem ein Schlächter sein Unwesen treibt. Dieser tötet nicht nur seine Opfer, sondern weidet diese auch noch aus. Ob der ermittelnde Inspecteur Louis Marais wirklich legendär ist, vermag ich nicht zu beurteilen, sehr wohl weiß ich, dass der Marqui de Sade einen recht skandalösen Ruf besaß.

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Faire Verlängerung (Story Selection 29) ★★★☆☆

Buch nicht mehr verfügbarJeder braucht eine Verlängerung. Eine Kreditverlängerung, eine Haarverlängerung, eine Realitätsverlängerung. Aber bitte keine Verkürzung, denn dafür ist jemand anderes zuständig. Diese Kurzgeschichte beginnt mit viel Witz und trieft nur so vor Sarkasmus.

Denn manchmal braucht der Mensch eine Lebensverlängerung, so wie Streeter, der unheilbar an Krebs erkrankt ist und sich auf dem besten Weg ins Jenseits befindet. Auf den ersten 24 Seiten der 37 Seiten umfassenden Kurzgeschichte entwickelt sich die Geschichte weiter und geizt weiterhin nicht mit Witz.
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Hausentbindung (King Story Selection 6) ★★★★★

Buch nicht mehr verfügbarErstaunlich, wie viel Handlung Stephen King in seine nur gut 30 Seiten umfassende Kurzgeschichte „Hausentbindung“ gesteckt hat. Das schafft mancher Autor auf 200 Seiten nicht. Dabei lässt sich diese Kurzgeschichte wie so oft keinem Genre zuordnen.

Okay, es gibt Zombies, dann muss es wohl eine Horror-Geschichte sein. Aber weit gefehlt, denn im Grunde genommen geht es um menschliche Beziehungen einer Inselgemeinschaft. Wie die Kurzgeschichte Meerenge zeigt, hat es ihm diese Isolation irgendwie angetan.
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Feuerwerksrausch (King Story Selection 4) ★★★★☆

“Der Begriff Genre interessiert mich allerdings herzlich wenig.” Mit diesen Worten macht Stephen King im Vorwort zu dieser Kurzgeschichte klar, was die Fans spätestens seit “Der dunkle Turm” wissen. Viele seiner Geschichten gehören keinem bestimmten Genre an. “Feuerwerksrausch” gehört dazu. Ich persönlich würde sie als humorvolle Unterhaltungsgeschichte betrachten.

Der Originaltitel “Drunken Fireworks” spiegelt übrigens eher wieder, was King mit seiner Geschichte ausdrücken wollte. Besoffene, die mit Feuerwerk hantieren, ist schlecht. Eine Erfahrung, die viele in unseren Landen erst kürzlich wieder machen durften.
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Ein bisschen angeschlagen (King Story Selection 2) ★★★☆☆

In einem bösen Traum gefangen sein. Dieser Satz lässt Spielraum für viele Interpretation. Stephen King spukte wohl dieser Satz durch den Kopf, als er seine Kurzgeschichte geschrieben hat. Immerhin kündigt er im Vorwort an, dass der Leser in dieser Geschichte dem Erzähler ein Schritt voraus ist.

Und recht hat er, wobei er selbst es als okay empfindet. Aber er nimmt selbstverständlich jegliche Spannung aus der Geschichte, wenn er schon zu Anfang erzählt worauf es hinausläuft. Bleibt natürlich noch die Beschreibung des einen Tags von Mr. Franklin, der aus der Ego-Perspektive erzählt, wie er ihn verbringt.
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Plätzchen und Dämonen ★★★☆☆

Es gibt einen weiteren weihnachtlichen eBook-Schmaus, den man sogar derzeit kostenfrei herunterladen kann, um sich ein bisschen in weihnachtliche Stimmung zu bringen. Allerdings ist diese Kurzgeschichte nicht wirklich dafür geeignet.

Ein Mann arbeitet im Labor und entdeckt durch seine magischen Fähigkeiten einen Dämon in naher Ferne. Genauso wie der Leser dieser Rezension wird auch der Leser der Kurzgeschichte vorerst im Dunkeln gelassen.

Es wird wenig erklärt oder erläutert, dafür stürzt sich die Geschichte direkt ins Geschehen. Das ist durchaus okay, denn das Grundgerüst ist durchaus stimmig. Dass diese Kurzgeschichte ein “Appetizer” für die beiden Romane aus dem gleichen Universum ist, merkt man ihr allerdings an, auch wenn sie am Ende als ganzes verständlich ist.
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Manchmal muss es Mord sein: Eine weihnachtliche Kurzgeschichte

Diese Kurzgeschichte beginnt verworren. Der Ich-Erzähler kauft sich seine Weihnachtsgeschenke selbst. Sally Baines scheint verzweifelt obgleich ihrer Liebes- bzw. Lebenssituation. Spielt die Handlung zuerst in einem Kaufhaus, wechselt die Location später.

Nach und nach bekommt der Leser ein bisschen mehr aus den Leben der Protagonisten mit und erfährt etwas über deren Motivation und Hintergründe. Der Schreibstil ist recht angenehm und motiviert, die Geschichte in einem Rutsch durchzulesen.
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