[Hörbuch] Des Teufels Gebetbuch ★★★★★

Ein Kartenspiel sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden. Dieser Satz spukte mir ständig durch den Kopf, als ich „Des Teufels Gebetbuch“ gehört habe. Ähnlich wie der „eine Ring“ aus Tolkiens Meisterwerk „Der Herr der Ringe“, ist es hier ein Kartendeck, das sein Unwesen mit den Menschen treibt.

Erzählt wird die Geschichte des Kartendecks in einem Mix aus Fantasy, Horror und Thriller, der sicherlich für zart besaitete Gemüter nicht geeignet ist. Für Freunde des Außergewöhnlichen hingegen umso mehr. View full post…

Zum Beitrag Kommentieren

[Booksnack] Requiem ★★★★★

Nach den letzten doch arg enttäuschenden Booksnacks wurde es auch mal wieder Zeit für einen guten und empfehlenswerten Snack (weshalb ich ihm auch einen eigenen Beitrag gönne). Wobei Requiem kein Booksnack im eigentlichen Sinne ist, sondern vielmehr eine Kurzgeschichte, die ein Prequel zum Thriller Remexan darstellt.

Die Kurzgeschichte endet nicht mit einem Cliffhanger (wie so manch anderes Prequel) und kann unabhängig von anderen Werken gelesen (und verstanden) werden. Ungefähr die Hälfte des Umfangs wird von der Kurzgeschichte ausgefüllt, der Rest mit Bonusmaterial zum Hauptwerk, bestehend aus einer Leseprobe, Informationen zu Örtlichkeiten und Charakteren, Links zu Recherchematerial und einem Coversong zu „Enjoy the Silence“.

View full post…

Zum Beitrag Kommentieren

Kiew Contract: Im Namen meines Vaters ★☆☆☆☆

Das Grundgerüst dieser Story klingt vielversprechend. Eine junge Reporterin ukrainischer Herkunft wird zu Recherchezwecken in ihr Heimatland zurückgeschickt und trifft auf einen Sumpf aus Korruption und dubiosen Machenschaften. Der Einband verspricht einen spannenden Politik- oder Spionagethriller, der vor allem aufgrund der politischen Lage in der Region eine aktuelle Brisanz haben könnte.

Haben könnte? Leider ja, denn Kiew Contract ist in diesem Jahr das erste Buch, das ich nicht beende. Und das kommt bei mir relativ selten vor, da ich versuche selbst mittelmäßige Bücher immer zu beenden. Aber dieses Werk ist leider nicht nur schlecht geschrieben, sondern versinkt auch in Unlogik und Unglaubwürdigkeit.
View full post…

Zum Beitrag 1 Kommentar

Katerina – Schatten der Vergangenheit ★★★☆☆

Am Sterbebett der eigenen Mutter zu erfahren, dass die Eltern gar nicht die eigenen Eltern sind, sind für die namenlose Hauptperson Anlass genug, um sich auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern quer über den Globus zu begeben.

Dabei liest sich dieses Buch mehr wie ein Drama oder ein Roadmovie und nicht wie Thriller. Unter Umständen führt diese Zuordnung zu falschen Erwartungen, obgleich es natürlich immer auf das eigene Leseverhalten ankommt, ob eine Geschichte als spannend empfunden wird oder eben nicht.
View full post…

Zum Beitrag Kommentieren

Grausame Willkür ★★★★☆

Ein Bookshot ist ein neues Erzählformat, das so neu gar nicht ist. Dahinter versteckt sich eine Kurzgeschichte, die ausschließlich auf digitalem Wege vertrieben wird. Mit knapp über 100 Seiten ist dieser Thriller dann auch tatsächlich schnell gelesen.

Dafür sorgt aber nicht nur der für Kurzgeschichten übliche geringe Umfang, sondern (und das in einem größeren Maße) der rasante Schreibstil, der den Leser mit sich reißt.

View full post…

Zum Beitrag Kommentieren

Ragdoll ★★★★☆

Man muss das Rad nicht immer neu erfinden, um eine gute und spannende Geschichte zu schreiben. So wie in dem Thriller Ragdoll, in dem viele Elemente altbekannt sind, dieser mich aber dennoch fesseln konnte.

Es beginnt mit einem bizarren Mord, bei dem der Mörder mehrere Opfer zur namensgebenden Ragdoll zusammenflickt. Geht über den alten Hasen im Polizeidienst, der mehrmals gescheitert ist und öfters als normal gegen den Strom schwimmt. Und endet beim jungen engagierten Polizisten, der sich als Neuer in der Abteilung irgendwie profilieren muss.

View full post…

Zum Beitrag 3 Kommentare

Be my Girl ★★★★★

Der Leser wird direkt in die Geschichte geworfen und gleich mit einer Leiche und ihrer Mörderin konfrontiert. Das wirft selbstredend Fragen auf und verspricht einen rasanten Einstieg in dieses Buch.

Dabei hat mich so manche zum Teil doch recht kritische Stimme zweifeln lassen, ob ich mir mit diesem Buch tatsächlich einen Gefallen tue, denn ich neige bei der Wahl meiner Bücher weniger zum Masochismus. In diesem Fall bin ich froh, nicht auf die kritischen Stimmen gehört zu haben.

View full post…

Zum Beitrag Kommentieren

Das Scherbenhaus ★★★★★

Der Albtraum eines jeden Menschen: Ein Stalker verfolgt einen nicht nur, sondern trachtet auch nach seinem Leben. Diesen Albtraum durchlebt Carla Brendel aus dem kleinen Städtchen Stade. Als ihre Halbschwester Ellen sie nach Berlin ruft, um ihr etwas geheimnisvolles zu erzählen, verschwindet sie spurlos und wird kurze Zeit später tot aufgefunden.

Carla bleibt in Berlin in der Wohnung der Schwester wohnen. Die Wohnanlage Safe Haven scheint so einige Geheimnisse zu bergen und der Leser begibt sich zusammen mit Carla auf die Suche nach der Wahrheit.
View full post…

Zum Beitrag 3 Kommentare

Grausames Erbe ★★★★☆

Eine junge Frau, die 18 Jahre ihres Lebens von ihrem Vater eingesperrt und gedrillt wurde? Eine Frau, die ein knallhartes Überlebenstraining absolviert hat, um sich gegen die Gefahren der Welt zu stemmen? Das klingt ein bisschen nach einer Superheldin, wie in dem Actionfilm „Wer ist Hanna„?

Aber schon die ersten Seiten zeigen, dass dem überhaupt nicht so ist. Da aber auch der Klappentext dies suggeriert, habe ich immer darauf gewartet, wann die knallharte Frau zum Vorschein kommt, die sich mit aberwitzigen Kampftechniken gegen die stärksten Feinde zur Wehr setzen kann.

 

View full post…

Zum Beitrag 2 Kommentare

Vor der Finsternis ★★★★☆

Vor der Finsternis“ ist ein dauerhaft kostenloser Appetizer, mit gut 100 Seiten von durchaus akzeptabler Länge, auf den Historischen Thriller „Fest der Finsternis“ (der Mitte Februar erscheint). Es gebührt der Logik, dass es sich beim Appetizer ebenfalls um einen Historischen Thriller handelt, der sich zu dem an nicht zu zart besaitete Gemüter richtet.

Dieser Thriller spielt im Paris des Jahres 1797, in dem ein Schlächter sein Unwesen treibt. Dieser tötet nicht nur seine Opfer, sondern weidet diese auch noch aus. Ob der ermittelnde Inspecteur Louis Marais wirklich legendär ist, vermag ich nicht zu beurteilen, sehr wohl weiß ich, dass der Marqui de Sade einen recht skandalösen Ruf besaß.

View full post…

Zum Beitrag Kommentieren