Absolute Kontrolle

Titel: The Girl Before
Autor: Delaney, JP
Genre: Thriller
Verlag: Penguin Verlag
Wertung: ★★★★★

 

The Girl Before erinnerte mich sofort an den kürzlich von mir gelesenen Roman Scherbenhaus von Susanne Kliem. Ein Haus, das einem die totale Kontrolle vermittelt und in das Personen ziehen, die mit dem ein oder anderen Problem zu kämpfen haben.

In The Girl Before geht es aber nicht nur um das Gedankenexperiment, was die Folge von solch einer absoluten Kontrolle sein kann, sondern auch um menschliche Abgründe und Machtausübung. Das unterscheidet diesen Thriller dann auch recht deutlich vom Scherbenhaus. View full post…

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Heimweh – Warum macht er das?

Titel: Heimweh
Autor: Raabe, Marc
Genre: Thriller
Verlag: Ullstein
Wertung: ★★★★★

 

Die Geschichte beginnt merkwürdig und der Leser fragt sich immer wieder, warum Jesse Berg so wenig rational reagiert. Immerhin ist er ein Kinderarzt und sollte ein bisschen mehr Verantwortungsbewusstsein innehaben. View full post…

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Wenn ein Mensch plötzlich weg ist

Titel: Stadt der Verschwundenen
Autor: Marrison, James
Genre: Thriller
Verlag: beTHRILLED by Bastei Entertainment
Wertung: ★★★★☆

 

So recht kann man sich das nicht vorstellen, wenn man es nicht selbst erlebt hat, wie es ist, in einem totalitären Staat zu leben. Die Vorteile der Gewaltenteilung ist für uns derart selbstverständlich, dass es kaum vorstellbar ist, wie schnell in anderen Ländern unbescholtene Bürger ins Fadenkreuz geraten können. View full post…

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Dunkle Träume

Titel: Dunkeltraum
Autor: Drews, Christine
Genre: Thriller
Verlag: beTHRILLED by Bastei Entertainment
Wertung: ★★★★☆

 

Was haben die Handlungsstränge nur miteinander gemein? Diese Frage kommt unweigerlich, wenn die ersten Kapitel gelesen sind. Klar, sie müssen irgendwie miteinander in Verbindung stehen. Der Leser wird lange Zeit im Dunkeln gelassen und wird ermuntert mitzuraten.

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Mitreißend erzählte Dystopie

Titel: Prepper
Autor: Münter, Felix
Genre: Dystopie/Thriller
Verlag: Papierverzierer Verlag
Wertung: ★★★★☆

 

Würdest Du als Überlebender einer großen Seuche, die einen Großteil der Menschheit dahingerafft hat, anfangen, Geocaching zu spielen? Sicherlich, wenn am Ende ein Lager mit Vorräten und nützlichen Gegenständen vergangener Tage winkt.

Genau dieser Verlockung unterliegt Doran, der als einsamer Kämpfer mit seiner Dogge durch die Lande zieht und sich plötzlich mit einer Karte konfrontiert sieht, die man durchaus als Schatzkarte bezeichnen kann. Auf ihr sind nämlich Orte markiert, die zu einem legendären Lager führen sollen.

 

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Die Überfahrt ★★★★★

Als ich die ersten Meinungen zu dem Buch „Die Überfahrt“ gelesen habe, war ich enttäuscht, dass gespoilert wurde, was genau das Grauen ist, das den über Tausend Menschen der Ostseefähre Baltic Charisma auf ihrem Weg von Schweden nach Finnland widerfährt.

Jetzt, nachdem ich das Buch gelesen habe, ist dieser Aspekt zweitrangig geworden, denn in welcher Form das Grauen auf die Fähre gelangt, spielt weniger eine Rolle. Es geht vielmehr um die Menschen, die mit dieser Fähre unterwegs sind. View full post…

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[Hörbuch] Des Teufels Gebetbuch ★★★★★

Ein Kartenspiel sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden. Dieser Satz spukte mir ständig durch den Kopf, als ich „Des Teufels Gebetbuch“ gehört habe. Ähnlich wie der „eine Ring“ aus Tolkiens Meisterwerk „Der Herr der Ringe“, ist es hier ein Kartendeck, das sein Unwesen mit den Menschen treibt.

Erzählt wird die Geschichte des Kartendecks in einem Mix aus Fantasy, Horror und Thriller, der sicherlich für zart besaitete Gemüter nicht geeignet ist. Für Freunde des Außergewöhnlichen hingegen umso mehr. View full post…

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[Booksnack] Requiem ★★★★★

Nach den letzten doch arg enttäuschenden Booksnacks wurde es auch mal wieder Zeit für einen guten und empfehlenswerten Snack (weshalb ich ihm auch einen eigenen Beitrag gönne). Wobei Requiem kein Booksnack im eigentlichen Sinne ist, sondern vielmehr eine Kurzgeschichte, die ein Prequel zum Thriller Remexan darstellt.

Die Kurzgeschichte endet nicht mit einem Cliffhanger (wie so manch anderes Prequel) und kann unabhängig von anderen Werken gelesen (und verstanden) werden. Ungefähr die Hälfte des Umfangs wird von der Kurzgeschichte ausgefüllt, der Rest mit Bonusmaterial zum Hauptwerk, bestehend aus einer Leseprobe, Informationen zu Örtlichkeiten und Charakteren, Links zu Recherchematerial und einem Coversong zu „Enjoy the Silence“.

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Kiew Contract: Im Namen meines Vaters ★☆☆☆☆

Das Grundgerüst dieser Story klingt vielversprechend. Eine junge Reporterin ukrainischer Herkunft wird zu Recherchezwecken in ihr Heimatland zurückgeschickt und trifft auf einen Sumpf aus Korruption und dubiosen Machenschaften. Der Einband verspricht einen spannenden Politik- oder Spionagethriller, der vor allem aufgrund der politischen Lage in der Region eine aktuelle Brisanz haben könnte.

Haben könnte? Leider ja, denn Kiew Contract ist in diesem Jahr das erste Buch, das ich nicht beende. Und das kommt bei mir relativ selten vor, da ich versuche selbst mittelmäßige Bücher immer zu beenden. Aber dieses Werk ist leider nicht nur schlecht geschrieben, sondern versinkt auch in Unlogik und Unglaubwürdigkeit.
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Katerina – Schatten der Vergangenheit ★★★☆☆

Am Sterbebett der eigenen Mutter zu erfahren, dass die Eltern gar nicht die eigenen Eltern sind, sind für die namenlose Hauptperson Anlass genug, um sich auf die Suche nach ihren leiblichen Eltern quer über den Globus zu begeben.

Dabei liest sich dieses Buch mehr wie ein Drama oder ein Roadmovie und nicht wie Thriller. Unter Umständen führt diese Zuordnung zu falschen Erwartungen, obgleich es natürlich immer auf das eigene Leseverhalten ankommt, ob eine Geschichte als spannend empfunden wird oder eben nicht.
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