Skin Medicine: Die letzte Grenze ★★★☆☆

Western. Wer einen Western sucht, ist hier genau richtig. Horror. Oh, ja, denn dieses Buch trieft nur so vor blutigen und teilweise stark überzeichneten Beschreibungen von Gewalt. Comic. Tatsächlich erinnert vieles an diesem Buch an ein Comic, obwohl kein einziges Bild enthalten ist. Thriller. Nein, das sicher nicht. Spannung wollte nicht so recht aufkommen.

Ob die Welt 1882 in einer Goldgräbersiedlungen wirklich so trostlos war? Ich vermag es nicht zu sagen, aber Tim Curran beschreibt die Westernstädte in seinem Buch wie heruntergekommene Löcher, in denen die Menschen mehr Recht als Schlecht ihr Geld verdienen.
View full post…

Zum Beitrag Kommentieren

Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal – Band 1 ★★★★★

Ich mag keine Geschichte mit offenen Enden. Auch wenn ich vorher weiß, dass es sich um eine Reihe handelt, so ist es mir deutlich lieber, wenn die Geschichte des Buchs in sich abgeschlossen ist. Wegen mir kann es noch weitere Handlungsstränge geben, die über alle Bücher einer Reihe erzählt werden. Aber dieses Buch missachtet meine Vorliebe sträflich. Und dennoch vergebe ich eine derart hohe Bewertung?

Das hat gleich mehrere Gründe, weshalb diese Geschichte trotz dieses bösen Cliffhangers empfehlenswert ist. Es handelt sich bei dieser Geschichte um eine historische Kriminalgeschichte (und nicht um einen Thriller), die den Leser nicht nur an der Kriminalarbeit teilhaben lässt, sondern ihn eindrucksvoll in das Leben des 17. Jahrhunderts der us-amerikanischen Kolonialzeit zurückversetzt.
View full post…

Zum Beitrag Kommentieren

Suicide Forest

Ein dunkler Wald. Eine Gruppe junger Menschen. Mysteriöse Ereignisse. Mythen und Gerüchte. Erinnert alles ein bisschen an „Blair Witch Project„? Nur im ersten Moment, denn diese Geschichte rund um den „Selbstmordwald“ ist anders.

Schon der Prolog des Buchs macht darauf aufmerksam, dass es den „Selbstmordwald“ tatsächlich gibt. „Aokigahara Jukai“ heißt übersetzt „Baummeer“ und ist nach der Golden Gate Bridge der zweithäufigste Ort der Welt, an dem Menschen sich selbst umbringen. Eigentlich verwunderlich, dass es nicht mehr Bücher und Filme zu diesem Wald gibt.
View full post…

Zum Beitrag Kommentieren

Das Rätsel Salomons

Die englische Archäologin Sarah Weston befindet sich zusammen mit dem amerikanischen Anthropologen Daniel Madigan in Qaryat al-Fau, einer Ausgrabungsstätte in Saudi-Arabien. Zusammen stoßen sie auf eine antike Schriftrolle, deren Inhalt offensichtlich ein salomonisches Geheimnis enthält, das die Welt verändern kann. Ein Geheimnis, das den fanatischen Trent Sacks auf den Plan ruft, der sein Leben den Geheimnissen Salomons gewidmet hat.

Es beginnt ein Abenteuer, dass den Leser nach Indien, Saudi-Arabien und Israel entführt. Die Archäologen treten gegen mächtige Großkonzerne an, die den Weltfrieden aufs Spiel setzen. „Das Rätsel Salomons“ liest sich fast wie eine Geschichte à la Tomb Raider oder Indiana Jones. Allein, dass Sarah Weston ebenfalls ihre Mutter in jungen Jahren verloren hat und von ihrem Vater großgezogen wurde, scheint eine direkte Parallele zu Lara Croft aufzubauen.
View full post…

Zum Beitrag Kommentieren