Booksnack: Weihnachts-Strip ins Liebesglück ★★★★☆

Warum möchte eine Junggesellin, dass ihr Junggesellinnen-Abschied von einer Bekannten organisiert wird, mit der sie eigentlich nichts gemein hat? Okay, nichts stimmt nicht ganz, denn die beiden teilen sich ein Geheimnis. Ein Geheimnis, auf das mit dem Zitat „Ich weiß, was du letztes Weihnachten getan hast“ angespielt wird.

Davon darf man sich aber nicht ablenken lassen, denn bei diesem Booksnack, der sich auf ca. 16 eBook-Seiten präsentiert (gemessen auf einem Kindle Paperwhite), handelt es sich nicht um einen Thriller, sondern um eine Liebesgeschichte. Und dem Genre treu bleibend bewegt sich der Leser in seichten Lesegewässern.
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Boosnack: Finale

Booksnacks sind Mini-Kurzgeschichten mit einem Umfang von 4-10 eBook-Seiten, wobei mit ein Kindle Paperwhite als Referenz dient. Der Booksnack „Finale“ ist mit gut drei eBook-Seiten etwas kürzer. Natürlich ist es recht schwer, auf so wenig Seiten große Gefühle zu transportieren. Vor allem, wenn Sehnsüchte nach einer verlorenen Liebe dargestellt werden.

Dies wird mit diesem Snack nur bedingt geschafft. Nein, diese Geschichte versinkt nicht in Belanglosigkeit, wie viele Mini-Kurzgeschichten, die ich bisher schon gelesen habe. Tief gerührt war ich aber auch nicht, als ich das Ende dieses Snacks gelesen habe (dies hat bisher nur der Krebskönig geschafft).
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Booksnack: Paris, pas de deux

Paris, Stadt der Liebe. Kein Wunder, dass dieser 11-seitige Booksnack (gemessen mit einem Kindle Paperwhite) eben hier spielt. Die namenlose Protagonistin erzählt aus der Ich-Perspektive, wie sie ihre Liebe gefunden hat und nicht wieder hergeben möchte.

Dabei erzählt sie in kleinen Episoden aus der Vergangenheit, bleibt dabei aber recht distanziert. Großer Herzschmerz wird hier leider nicht transportiert, obwohl diese kleine melancholische Geschichte durchaus das Potential dazu gehabt hätte.

Dabei liegt dies sicherlich nicht an meiner grundsätzlichen Abneigung gegenüber Liebesromanen und Schnulzen. Ebenso wenig liegt es am Leseformat. Wer glaubt, man kann auf wenigen Seiten keine Gefühle transportieren, dem sei der Booksnack „Der Krebskönig“ von Lisa Straubinger ans Herz gelegt.

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