[Rezension] Die Optimierer – Näher an der Realität?

Titel: Die Optimierer
Autor: Hanning, Theresa
Genre: Science Fiction / Utopie
Verlag: Bastei Lübbe
Wertung: ★★★★★
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Der Leser dieses Buchs wird sich am Ende entscheiden, ob es sich um eine Utopie oder eine Dystopie handelt. Bis er dort angelangt ist, begleitet er Samson Freitag durch die optimierte Welt des Jahres 2052.

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Mitreißend erzählte Dystopie

Titel: Prepper
Autor: Münter, Felix
Genre: Dystopie/Thriller
Verlag: Papierverzierer Verlag
Wertung: ★★★★☆

 

Würdest Du als Überlebender einer großen Seuche, die einen Großteil der Menschheit dahingerafft hat, anfangen, Geocaching zu spielen? Sicherlich, wenn am Ende ein Lager mit Vorräten und nützlichen Gegenständen vergangener Tage winkt.

Genau dieser Verlockung unterliegt Doran, der als einsamer Kämpfer mit seiner Dogge durch die Lande zieht und sich plötzlich mit einer Karte konfrontiert sieht, die man durchaus als Schatzkarte bezeichnen kann. Auf ihr sind nämlich Orte markiert, die zu einem legendären Lager führen sollen.

 

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Junktown ★★★☆☆

Irgendwo auf diesem Planeten in irgendeinem Staat. Nach der Konsumrevolution ist es die Pflicht eines jeden Bürgers zu konsumieren. Und zwar nicht irgendwas, sondern Drogen jeglicher Art. Das klingt nicht nur nach einem Mekka für Liebhaber von Drogenexzessen, sondern auch nach einem sozialkritischem Roman.

Leider verschenkt Oden das Potential dieser außergewöhnlichen Geschichte in einem noch ungewöhnlicherem Setting. Blendet der Leser dieses aus, verbleibt ein mehr oder minder gewöhnlicher Kriminalfall.
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[Hörbuch] Gezeichnet (Rat der Neun 1) ★★★☆☆

Ob ein Leser ein Buch als spannend und actionreich empfindet, hängt sicherlich von seinen Lesegewohnheiten ab. Jemand, der z.B. viel im Thriller-Genres unterwegs ist, wird eine Geschichte sicherlich weniger spannungsgeladen und temporeich empfinden wie jemand, der vielleicht eher in seichteren Gewässern unterwegs ist.

Anders lassen sich irgendwie die unterschiedlichen Meinungen zum neusten Buch „Rat der Neun“ von Veronica Roth nicht erklären. Wenn ich zum Beispiel lese, dass jemand das Buch als spannungs- und actionreich empfindet, frage ich mich, wo sie vor allem in der ersten Hälfte des Buchs hin ist.
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Ascheland ★★★★☆

Die Dystopie Ascheland ist anders. In vielerlei Hinsicht. Sie ist so anders, dass der Leser durchaus eine gewisse Bereitschaft mitbringen muss, um sich darauf einzulassen. Es fängt zum Beispiel mit der Erzählperspektive an. Die Erde, wie wir sie kennen, wird in naher Zukunft von einer Katastrophe heimgesucht.

Was genau das Ende so vieler Menschen verursachte, bleibt weitestgehend im Dunkeln und spielt im Großen und Ganzen für diese Geschichte eine untergeordnete Rolle. Nun wechselt die Perspektive aus dem erzählerischen Hier und Jetzt mit der Vergangenheit. View full post…

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Die zweite Finsternis ★★★★☆

Zu Zeiten des kalten Kriegs hieß es oftmals, dass wenn es zu Krieg kommt, sich die Menschheit zurück ins Mittelalter katapultiert. Dazu ist es glücklicherweise nicht gekommen. Aber was passiert, wenn eine andere Katastrophe dazu führt, dass die technischen Errungenschaften der Neuzeit nicht mehr nutzbar sind?

Das ist das Szenario von „Die zweite Finsternis“. Ein katastrophaler Zufall möchte es, dass auf der Erde außerirdische Wesen landen, die die Menschheit massiv dezimieren. Wie es zu dieser Katastrophe gekommen ist, spielt für die Geschichte weniger die Rolle. Vielmehr konzentriert sich der Plot auf das Leben, das nun auf der Erde existiert.
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