[Rezension] Gwendys Wunschkasten

Titel: Gwendys Wunschkasten
Autor: King, Stephen; Chizmar, Richard
Genre: Kurzgeschichte/Fantasy
Verlag: Heyne
Wertung: ★★★★★
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Dieses kleine Buch strotzt nur so vor wunderbaren und wundersamen Ideen. Allein der Wortursprung von Gwendy und ihr ungeliebter Spitzname Mugel sind herrlich. Aber auch der titelgebende Wunschkasten ist eine fantasiereiche Idee mit einer schönen und sicherlich auch unverhofften Auflösung. View full post…

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[Rezension] Töte mich: grotesk, humorvoll, abgedreht

Titel: Töte mich
Autor: Nothomb, Amélie
Genre: Belletristik
Verlag: Diogenes
Wertung: ★★★★★
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Spielt das Buch heutzutage oder irgendwann anno Dazumal? Das ist für die Geschichte überhaupt nicht von Belang, auch wenn es später geklärt wird. Dadurch gewinnt sie einen zeitlosen Charakter mit abstrusen Protagonisten und skurrilen Gedanken.

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So kann man auch eine Leseprobe verpacken

Titel: Legenden von Nuareth – Heldentaten
Autor: Benne, Jörg
Genre: Fantasy
Verlag: Mantikore-Verlag
Wertung: ★★★★☆

 

Hinter dieser kleinen Fantasy-Anthologie verbergen sich zwei Kurzgeschichten und der Anfang des Buchs Legenden von Nuareth – Die Stunde der Helden als Leseprobe. Es ist ein interessanter Appetizer, der sogar auf seine Art für sich selbst existieren kann. Natürlich leitet er lediglich die Ereignisse zum Hauptwerk ein, aber dennoch bekommt der Leser nicht nur ein Gefühl vom Schreibstil, sondern auch von den Protagonisten.

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[Booksnack] Requiem ★★★★★

Nach den letzten doch arg enttäuschenden Booksnacks wurde es auch mal wieder Zeit für einen guten und empfehlenswerten Snack (weshalb ich ihm auch einen eigenen Beitrag gönne). Wobei Requiem kein Booksnack im eigentlichen Sinne ist, sondern vielmehr eine Kurzgeschichte, die ein Prequel zum Thriller Remexan darstellt.

Die Kurzgeschichte endet nicht mit einem Cliffhanger (wie so manch anderes Prequel) und kann unabhängig von anderen Werken gelesen (und verstanden) werden. Ungefähr die Hälfte des Umfangs wird von der Kurzgeschichte ausgefüllt, der Rest mit Bonusmaterial zum Hauptwerk, bestehend aus einer Leseprobe, Informationen zu Örtlichkeiten und Charakteren, Links zu Recherchematerial und einem Coversong zu „Enjoy the Silence“.

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Grausame Willkür ★★★★☆

Ein Bookshot ist ein neues Erzählformat, das so neu gar nicht ist. Dahinter versteckt sich eine Kurzgeschichte, die ausschließlich auf digitalem Wege vertrieben wird. Mit knapp über 100 Seiten ist dieser Thriller dann auch tatsächlich schnell gelesen.

Dafür sorgt aber nicht nur der für Kurzgeschichten übliche geringe Umfang, sondern (und das in einem größeren Maße) der rasante Schreibstil, der den Leser mit sich reißt.

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Die Mädchen von Strathclyde ★★★★★

Dieser Kriminalroman erzählt von dem jungen Police Constable Jim Daley, wie er seinen Weg zur Glasgower Kripo gefunden hat und wie er seinen ersten Fall als Assistant Detective Constable bearbeitete.

Dabei ist diese Kurzgeschichte „Die Mädchen von Strathclyde“ das Prequel zum Kriminalroman „Tödliches Treibgut“ (zur Rezension auf diesem Blog) logischerweise ebenfalls von Denzil Meyrick.

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Turnschuhe (Story Selection 24) ★★★★★

Wie gruselig. Da gehst Du in die Toilette und entdeckst ein schäbiges Paar Turnschuhe unter der Kabinentüre. Und am nächsten Tag wieder. Und wieder. Immer an der gleichen Stelle, ohne dass sie sich bewegt haben. Und zu allem Überfluss, kommen tote Insekten hinzu. Gruselig.

Das möchte diese Kurzgeschichte von Stephen King sein. Es ist definitiv keine Horrorgeschichte, sondern eine zum Gruseln. Und eine gute noch dazu. Auch wenn sie einige Kingsche Eigenarten aufweist. Oder vielleicht deswegen?
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Der Nebel (Story Selection No. 27) ★★★★★

Nebel hat etwas unheimliches an sich. Nicht umsonst steht er regelmäßig im Mittelpunkt zahlreicher Geschichten. Wie zum Beispiel in „Der Nebel“ von Stephen King. Eine mit 130 Seiten Umfang etwas längere Kurzgeschichte, die zu dem seinem Ruf als „Meister des Horrors“ gerecht wird.

Es beginnt mit einem heftigen Sturm, den eine dreiköpfige Familie in einem Haus an einem See miterleben musste. Ein Sturm, den das nördliche Neuangland bis dato noch nicht gesehen hat. Oder zumindest so schwer, wie es David Drayton mit seiner Frau und seinem Sohn Billy noch nie erlebt hat.

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Der Affe (Story Selection No. 43) ★★★★★

ape

Was stimmt mit diesem Affe nicht? Es ist doch nur ein einfacher Plüschaffe mit zwei Zimbeln. Aber irgendwas ist mit ihm, denn ansonsten hätte Hal nicht die Angst überfallen, als sein Sohn Dennis ihn aus einem Ralston-Purina-Karton* herausgezogen hatte.

Es war nicht nur einfach Angst, sondern ein blankes Entsetzen, das ihn überkam, so dass er beinahe laut aufgeschriehen hätte. Es muss irgendwas an diesem Affen sein. Nur was?
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Der Mann im schwarzen Anzug (Story Selection No. 23) ★★★★☆

„Was man niederschreibt, verlässt einen manchmal für immer […]“ Schon im ersten Absatz dieser Kurzgeschichte ist diese Wahrheit zu lesen und der Grund für viele aufgeschriebene Geschichten so vieler Menschen. Wie zum Beispiel die von Gary, der als über Neunzigjähriger versucht so seinen Frieden und seine Freiheit zu finden, in dem er aufschreibt, was ihm als Neunjähriger widerfahren ist.

Er erzählt unter welchen Umständen er damals lebte und wie es dazu kam, dass er allein am Fluss auf einmal dem Leibhaftigen gegenüberstand. Der Teufel höchstselbst gab ihm die Ehre. Und obwohl der Teufel „der Vater aller Lügen war“, glaubte Gary ihm.

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