[Hörbuch] Niemalsland ★★★★★

Richard Mayhew ist der Anti-Held schlechthin. Eine Person, die gern von ihrer Tollpatschigkeit bestraft wird und sich immer während unwohl in ihrer Haut fühlt. Eine Person, die mir als Leser sofort unsympathisch war.

Dafür, dass Richard eine Hauptrolle in diesem Buch spielt, ist das schon recht bezeichnend, dass das Buch dennoch sehr gut und lesenswert ist. Und das hat mehrere Gründe.
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[Hörbuch] Eisenberg ★★★★☆

Am Anfang wusste ich als Leser bzw. Hörer nicht so recht, wie das zusammenpassen sollte. Ein bizarrer Mord eines Obdachlosen an einer jungen Frau, den die angesehene Anwältin Dr. Rachel Eisenberg übernimmt. Und die Flucht einer albanischen Frau mit ihrer kleinen Tochter nach Deutschland, die von zwei dubiosen Polizisten aufgehalten und verhört wird.

Diese beiden Geschichten laufen recht lange parallel, ohne dass ein Zusammenhang sichtbar wird. Natürlich weiß der Leser, dass es eine Verbindung geben muss und wartet gespannt darauf, dass der Aha-Effekt eintreten wird. Beide Handlungsstränge verlaufen allerdings nicht ereignungslos nebenher. Es kommt immer wieder zu Überraschungen und Wendungen.
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[Hörbuch] Gezeichnet (Rat der Neun 1) ★★★☆☆

Ob ein Leser ein Buch als spannend und actionreich empfindet, hängt sicherlich von seinen Lesegewohnheiten ab. Jemand, der z.B. viel im Thriller-Genres unterwegs ist, wird eine Geschichte sicherlich weniger spannungsgeladen und temporeich empfinden wie jemand, der vielleicht eher in seichteren Gewässern unterwegs ist.

Anders lassen sich irgendwie die unterschiedlichen Meinungen zum neusten Buch „Rat der Neun“ von Veronica Roth nicht erklären. Wenn ich zum Beispiel lese, dass jemand das Buch als spannungs- und actionreich empfindet, frage ich mich, wo sie vor allem in der ersten Hälfte des Buchs hin ist.
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[Hörbuch] Die Bibliothek der besonderen Kinder ★★★★★

Ich möchte diese Rezension mit dem ersten Satz des Buchs beginnen: „Das Monster stand nicht mal eine Zungenlänge entfernt, den Blick auf unsere Kehlen gerichtet, das verschrumpelte Gehirn voller Mordgelüste.“ Bei dem „Monster“ handelt es sich um einen „Hollow“ und die Kehlen gehören zu Addison, Emma und Jacob.

Daraus folgt zwangsläufig, dass dieser dritte Band der Trilogie um die besonderen Kinder nahtlos dort weitermacht, wo der zweite aufgehört hat. Auch Kenner der ersten beiden Bände dürften ein bisschen Zeit brauchen, bis sie wieder in der Welt angekommen sind, denn im Grund genommen, hätte man den zweiten und dritten Band auch als ein Buch verkaufen können.
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Der dunkle Turm Zyklus

Im zarten Alter von 12 Jahren bekam ich von meinen ahnungslosen Eltern das Buch „Friedhof der Kuscheltiere“ von Stephen King im Taschenbuchformat geschenkt. Auch aus heutiger Sicht nicht unbedingt der passende Schmöcker für ein Kind in diesem Alter. Aber sei’s drum. Ich war und bin nicht der einzige, der in diesem Alter angefangen hat, Horrorbücher zu lesen und vielleicht denke ich anders darüber, wenn unser dritter Sohn ebenfalls dieses Alter erreicht hat und schon so manchen Schmöcker sein Brüder gelesen hat.

Der Leser merkt schon: heute geht es mal nicht um ein Kinderbuch.

Für mich war das Geschenk der Auftakt, diverse Horrorbücher verschiedenster Autoren zu lesen, bis Stephen King seine „Der dunkle Turm“-Reihe gestartet hat. Die ersten vier Bücher habe ich noch als Paperback gekauft, kurz nachdem sie in Deutschland erschienen sind, bis ich das Lesen von Romanen aufgegeben habe, weil plötzlich andere Dinge in meinem Leben an Priorität gewannen. Die Folgeromane sind alle erst nach meiner „Prioritätverschiebung“ erschienen, bis nun die stolze Zahl von acht Büchern in den Regalen steht.
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