[Rezension] Von den Herrschern der See – das Ende einer Saga

Titel: Von den Herrschern der See (Grenzen-Saga 3)
Autor: Mand, Rebekka
Genre: Historischer Roman
Verlag: Selfpublisher
Wertung: ★★★★★

 

Eirik und Lynn werden sesshaft. Wer die ersten beiden Teile gelesen hat, wird nicht glauben können, dass die beiden es schaffen sollen, in Frieden und Ruhe ihr neues Heim zu errichten. Zu viel ist in den letzten Bänden passiert, so dass es kaum verwundert, dass die beiden bald von ihrer Vergangenheit eingeholt werden.

Vergangene mystische Welten

Von den Herrschern der See“ versetzt den Leser wieder in das Jahr 825 n. Chr. und in den hohen Norden. Aber nicht nur in eine historische Welt, sondern zugleich auch in eine mystische. Hat das Übersinnliche im zweiten Teil der Saga schon deutlich mehr Gewicht erhalten, so bekommt dieser Aspekt im letzten Teil der Saga schon fast eine zentrale Rolle.

Meine Meinung nach passt dieser übernatürliche Aspekt der Handlung recht gut in die Welt der Völker des Nordens, um deren Druiden sich bis heute so manche Mythen ranken. Und so wird Lynns Gabe Ausgangspunkt für weitere Intrigen und weitere Machtspiele. Dabei bauen die Bücher durchaus aufeinander auf und in diesem Band gibt es sehr viele Bezüge zu vorangegangenen Ereignissen, so dass ich empfehle, die vollständige Saga zu lesen, um alle Aspekte der Handlung einordnen zu können.

Es gibt zwar eine Kurzzusammenfassung der ersten beiden Teile, aber diese ist eher als Auffrischer und Gedächtnisstütze gedacht und wird das Lesen der ersten beiden Bände nicht ersetzen.

 

Authentische Charaktere

Die beiden Hauptprotagonisten Eirik und Lynn erhalten verständlicherweise sehr viel Raum, wobei es auch hier hilfreich ist, die beiden Vorgänger zu kennen, um so manches Verhalten erklären zu können. Die Sichtweise des Erzählers schwenkt zusätzlich immer wieder zu den Nebenfiguren, so dass auch deren Ausgestaltung Platz findet.

Das macht das Lesen vor allem ab dem ersten Drittel deutlich interessanter. Das ruhigere Leben zu Beginn des Buchs hatte nämlich bei mir dazu geführt, dass sich der Einstieg etwas zäher als erwartet gestaltete. Dann zog die Handlung aber merklich an und konnte den Leser wie in den Vorgängern mit so mancher Wendung überraschen.

 

Fazit

Die Grenzen-Saga findet mit diesem letzten Band einen würdigen und gelungenen Abschluss. Dadurch, dass dem Übernatürlichen etwas mehr Platz eingeräumt wird, überschreitet das Buch die Genregrenzen, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Kann der erste Teil der Saga noch getrost als historischer Roman eingeordnet werden, so driftet dieser Teil ins „Fantasy“ ab. Es steht nicht mehr das damalige Leben in Vordergrund, sondern vielmehr die Interaktion der unterschiedlichen Charaktere und Gruppierungen.

Wer kann wem vertrauen, wer gewinnt am Ende die Oberhand? Freunde von Abenteuergeschichten, vertrackten Charakterbeziehungen, Fehden zwischen unterschiedlichen Gruppierungen und ausufernden Machtspielen werden an dieser Saga ihre Freude haben. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

 

 


 

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Den Startschuss setzt die Autorin heute auf ihrem Blog. Morgen wird das Buch einmal anders auf Diabooks78 vorgestellt, bis es dann übermorgen hier ein Autoreninterview gibt. Etwas zu gewinnen gibt es natürlich auch!

 

 

 


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2 responses to “[Rezension] Von den Herrschern der See – das Ende einer Saga”

  1. Bianca sagt:

    Hallo Frank,

    ja stimmt der dritte Teil fängt etwas ruhiger an. Ich mag das die Nebencharaktere auch eine Rolle spielen und etwas mehr Raum bekommen.

    Liebe Grüße
    Bianca Kranz

  2. […] „Grenzen Saga“ findet mit dem dritten Teil „Von den Herrschern der See“ einen Abschluss. Die ersten zwei Teile, „Von den Grenzen der Erde“ und […]

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