Freie Montagsfrage

Die Montagsfrage wird jede Woche beim Buchfresserchen gestellt.

 

Montagsfrage: Lest ihr Bücher von Selfpublishern?

Heute gibt es beim Buchfresserchen eine freie Montagsfrage.

Ich frage mich, wer alles Bücher von Selfpublishern liest. Ich selbst greife immer wieder mal zu Büchern, die Autoren selbst aufgelegt haben. Dabei habe ich Bücher gelesen, die desaströs waren, aber auch Bücher, die absolut empfehlenswert sind (wie z.B. die Grenzen-Saga von Rebekka Mand). Mehr dazu in meinem Beitrag von gestern.

Wie seht ihr das, greift auch schon mal zu selbstaufgelgeten Büchern unabhängiger Autoren?

 

Ich bin auf die Antworten der anderen gespannt. Wie gewohnt lese ich die anderen Beiträge der anderen „Montagsantworter“ im „Stillen“ und hinterlasse nicht immer einen Kommentar.

Seit einer Woche bin ich mit meinem Blog auch auf Facebook zu finden.

 


 

Meine kleine vierteilige Serie ist nun online: Ich werde Buchblogger – ein Guide für literaturbegeisterte Schreiber in vier Teilen.

 


10 responses to “Freie Montagsfrage”

  1. Sonja sagt:

    Guten Morgen,

    ich würde wirklich, wirklich gern mehr von Selfpublishern lesen, aber meist ist mir die Zeit zu schade, weil ihnen das Lektorat fehlt und ich schon einen gewissen Anspruch an den Schreibstil habe.
    Gefallen hatte mir damals „Silo“ von Hugh Howey, als er noch selbst verlegte. Später ist er ja auch zu einem Verlag gewechselt weil es – verständlicherweise – einfacher für ihn war.
    Aber danke für den Tipp mit der Grenzen-Saga! Die schau ich mir mal an.
    Grüße
    Sonja

    • frank sagt:

      Hallo Sonja,

      es gibt mittlerweile recht viele Selfpublisher, die ihre Bücher lektorieren lassen. Und manchmal klingen schon die Leseproben sehr unreif, stimmt. Aber dafür kann man die ein oder andere „Perle“ abseits des Mainstreams entdecken.

      Viele Grüße
      Frank

  2. sommerlese sagt:

    Hallo,

    manche Selfpublisher lohnt es wirklich zu lesen, andere wiederum sind so grottenschlecht, dass man die Zeit lieber für etwas anderes nutzen sollte.
    Die Rezianfragen sind immer eine Gratwanderung, schliesslich weiß man vorher nie, was einen erwartet.

    Ich habe mir heute die Frage nach Buchverfilmungen ausgesucht:

    Meine Montagsfrage

    Liebe Grüße und einen guten Wochenstart,
    Barbara

    • frank sagt:

      Hallo Barbara,

      die meisten Rezianfragen, die meinen Blog erreichen, sind von eher fragwürdiger Natur. Ich beziehe die meisten Bücher über Lovelybooks, denn dafür gehört schon eine Portion Mut, sich dem Urteil einer unbekannten Lesergemeinschaft zu stellen.

      Viele Grüße
      Frank

  3. Gabi sagt:

    Ich habe das Gefühl, dass sich Verlagsbücher und vom Autor selbst verlegte Werke einander immer mehr annähern. Es gibt (gefühlt immer mehr) schlecht lektorierte Verlagsbücher, über die ich mich ärgere. Und manche Selfpublisher liefern Bücher ab, die vom Inhalt, Rechtschreibung und Ausdruck absolut klasse sind. Ich bin allerdings auch schon gewaltig reingefallen, so dass ich immer im Hinterkopf habe, dass das Buch auch verschwendete Lesezeit sein könnte. Leider ist die Quote schlechter Bücher bei Selfpublishern immer noch höher, weil nicht alle Autoren viel Zeit und Geld investieren bzw. so kritikfähig sind, dass sie sich mit Nachbesserungen auseinandersetzen wollen.

    Das schafft für mich das Dilemma, dass ich die literarischen Perlen erst einmal vom Schrott oder von mittelmäßig-netten Selfpublisher-Büchern unterscheiden muss, ohne allzu viel von meiner raren Lesezeit zu investieren. Ich verlasse mich da gerne auf andere Blogger. Was mir dort an selbst verlegten Bücher empfohlen wird bzw. bei Autoren, die mit anderen Büchern schon bewiesen haben, dass sie auf Qualität achten, kaufe ich genauso gerne Selbstverlegtes wie Verlagsbücher.

    Ich mach da mal ganz unverschämt Werbung für z. B. Marita Sydow Hamann, Sam Jira, Siegfried Langer, Timo Leibig, und aus dem Gay Romance Bereich, in dem es sehr viele Selfpublisher gibt, für Sitala Helki, Savannah Lichtenwald, Tharah Meester, Gabriele Oscuro und Coco Zinva. Da entscheidet alleine der Geschmack, aber die Qualität ist gegeben.

    LG Gabi

    • frank sagt:

      Hallo Gabi,

      es stimmt, dass die rare Lesezeit auch für die „Recherche“ für das nächste Buch investiert werden muss. Aber ich finde, dass auch viel Zeit draufgeht, wenn ich die Programme und Leseproben der Verlage durchforste. Deshalb schätze ich auch Blogs und Kritiken, weil mir da andere Leser ein bisschen der Zeit wieder zurückgeben 😉

      Empfehlungen kannst Du immer gerne dalassen. Gay Romance ist jetzt nicht so mein Ding, aber die anderen schau ich mir auch gern mal an.

      Viele Grüße
      Frank

  4. Huhu Frank,

    ich bin in diesem Punkt kein bisschen diskriminierend, wenn man so will. Selfpublisher erhalten die gleichen Chancen wie Verlagsbücher. Was mein Interesse weckt, wird auch gelesen, ganz vorurteilsfrei. 🙂

    Montagsfrage auf dem wortmagieblog
    Viele liebe Grüße,
    Elli

    • frank sagt:

      Hallo Elli,

      das ist nett geschrieben: Du diskriminierst also nicht die Verlage – so kann man es natürlich auch sehen 😉

      Viele späte Grüße
      Frank

  5. Sophia sagt:

    Lieber Frank,

    ich lese ebenfalls sehr gerne die Werke von Self Publishern, einerseits, weil ich den netten Kontakt sehr schätze – mit dem Autor selbst diskutieren zu können ist so viel persönlicher als ein Rezensionsexemplar über einen Verlag vermittelt zu bekommen – und andererseits, weil ich diese mutigen Autoren sehr gerne unterstützen will. Ich schließe mich da Gabi vollkommen an, wenn sie schreibt, dass die selbst veröffentlichten Bücher von der Qualität her immer besser werden. Natürlich habe auch ich schon mal das ein oder andere Buch erwischt, das mich absolut nicht überzeugen konnte, doch ich habe viele wirklich geniale Romane entdeckt, indem ich auch für eher unkonventionelle Bücher offen war. Es tut mir jedes Mal total leid, wenn ich ein Buch lese, das wirklich super ist und mehr Aufmerksamkeit verdienen würde, das aber außer mir kaum einer kennt. Wenn sich mehr Blogger und sonstige Leser Zeit nehmen würden, abseits des Hypes zu lesen, würden sich bestimmt noch viel mehr Selfpublisher durchsetzen und sich auch einen Platz in den Regalen der Buchhandlungen erkämpfen. Das fände ich wirklich super. Kurze Schleichwerbung für die Sci-Fi und Fantasy Autorin Susanne Gavenis, die schon etliche Bücher geschrieben und veröffentlicht hat und eine wirkliche Perle ist, die aber leider keiner kennt.
    Übrigens hast du einen super Blog, ich werde wohl öfters vorbeischauen 😉

    Liebe Grüße
    Sophia

    • frank sagt:

      Hallo Sophia,

      das stimmt natürlich auch: der persönliche Kontakt ist manchmal sehr interessant. Allerdings gibt es auch hier Schattenseiten, wenn Autoren sehr empfindlich auf Kritik reagieren. Aber ich habe auch sehr viele Autoren kennengelernt, die sehr offen für Kritik sind und sich diese auch „gern“ anhören (mir fällt grad kein anderes Wort ein).

      Susanne Gavenis kenne ich ebenfalls nicht, aber ich werd mal einen Blick riskieren. Die Genres passen 😉

      Danke auch für das Lob. 😀

      Viele Grüße
      Frank

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