Rückblick auf das erste Quartal 2017

Wenn ich auf die literarischen Werke des ersten Quartals 2017 zurückblicke, die ich gelesen habe, so gibt es zum Glück keine Ausfälle und kein Buch, dass ich abbrechen musste. Ich blicke auf die Highlights der Verlage und ordne diese mehreren Kategorien zu.

Aus den Selbstverlagen habe ich in diesem Quartal nur wenige Bücher gelesen. Zu viele Romane werden im Frühjahr von den großen Verlagen in den Markt geworfen, die sich einfach interessanter angehört haben, so dass die Selbstpublisher in diesem Quartal keine Erwähnung finden.

 

Das beste Buch

Schaue ich auf die Neuveröffentlichungen im Fantasygenre, so gibt es entweder Band Z aus Chronik Y oder den x-ten Teil irgendeiner Serie. Da war ich durchaus positiv überrascht, als mir dieses Buch in die Finger fiel. Es gehört zwar auch einer Mini-Serie an, ist aber in sich abgeschlossen und kann als eigenständiges Werk gelesen werden.

Zusätzlich ist dieses Buch deutlich anspruchsvoller geschrieben als die meisten anderen Bücher des Genres, die oftmals recht einfach geschrieben sind, um auch für den jüngsten Leser verständlich zu bleiben. Ich musste für mich feststellen, dass es schon eine Wohltat war, mal wieder einen Fantasy-Roman zu lesen, der sich nicht explizit an Jugendliche richtet.

Zu meiner Rezension zu diesem Buch.

 

Das beste Erstlingswerk

Dieses Buch berührt den Leser. In tollen Bildern und eindrucksvollen Texten wird von einer Elster berichtet, die eine Familie rettete. Es ist mehr Bildband als Erzählung, aber eben das macht das Buch so besonders.

Das gestalterische Mittel, zu dem hier gegriffen wurde, hebt es aber von anderen Bildbänden ab. Und vor allem der letzte Part, in dem sich die betroffene Mutter zu Wort meldet, wie sie ihre Behinderung empfindet, macht es so einzigartig.

Hier geht’s zu meiner Rezension.

 

Die beste Mini-Kurzgeschichte

Mini-Kurzgeschichten leben von ihrer Kürze und bieten dem Leser im Idealfall einen unterhaltsamen und kurzweiligen Lesemoment. Das ist gar nicht mal so einfach, so dass ich im ersten Quartal von keiner herausragenden Mini-Kurzgeschichte berichten kann.

Aber es gibt einen recht außergewöhnlichen Booksnack, der sich von der Masse abhebt. Ein Booksnack, der den Leser nachdenklich zurücklässt.

Hier geht’s zur Rezi.

 

Das beste Kinderbuch

Das beste Kinderbuch wird von meinen beiden größeren Söhnen gekürt, denen ich diese für gewöhnlich vorlese. Ihre Wahl fiel auf den fast perfekten Hund Pfote. Eine recht witzige Geschichte, bei der sie viel gelacht haben.

Und ich muss sagen, dass bei den Kindern lustige Geschichten deutlich besser ankommen als solche, die zum Nachdenken anregen.

Hier gehts zur Rezension.

 

Lowlights

Da ich nicht zur Selbstgeißelung neige, lese ich natürlich nur vielversprechende Bücher oder jene, die mir von Verlagen schmackhaft gemacht werden. Aber manchmal ist es eben so, dass die Bücher ihre Erwartungen und Versprechungen nicht erfüllen. So wie zum Beispiel das Buch Brathering interruptus, das ein witziger Männerroman sein möchte, aber ein bisschen zu einem spätpubertären Saufroman verkommt.

Auch vom Horrorroman Skin Medicine hatte ich mir deutlich mehr versprochen, als am Ende schlussendlich herausgekommen ist. Aber sowas weiß man als Leser natürlich immer erst hinterher.

Statistiken

Gelesene Bücher: 20
Gehörte Bücher: 5
vorgelesene Bücher: 6
(Mini-)Kurzgeschichten: ungezählt
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