Grausame Willkür ★★★★☆

Ein Bookshot ist ein neues Erzählformat, das so neu gar nicht ist. Dahinter versteckt sich eine Kurzgeschichte, die ausschließlich auf digitalem Wege vertrieben wird. Mit knapp über 100 Seiten ist dieser Thriller dann auch tatsächlich schnell gelesen.

Dafür sorgt aber nicht nur der für Kurzgeschichten übliche geringe Umfang, sondern (und das in einem größeren Maße) der rasante Schreibstil, der den Leser mit sich reißt.

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Drei empfehlenswerte Booksnacks für zwischendurch

Heute präsentiere ich gleich drei humorvolle Booksnacks. Also Mini-Kurzgeschichten, die für ideale Lesebegleiter sind, um eine kurze Wartezeit zu überbrücken.

Dabei eignen sich die Booksnacks sogar hervorragend, um auch auf E-Book-Readern mit kleinen Displays gelesen zu werden (wie z.B. Smartphones), was bei einem Roman eher meiner Meinung nach zu anstrengend ist.
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Die Mädchen von Strathclyde ★★★★★

Dieser Kriminalroman erzählt von dem jungen Police Constable Jim Daley, wie er seinen Weg zur Glasgower Kripo gefunden hat und wie er seinen ersten Fall als Assistant Detective Constable bearbeitete.

Dabei ist diese Kurzgeschichte „Die Mädchen von Strathclyde“ das Prequel zum Kriminalroman „Tödliches Treibgut“ (zur Rezension auf diesem Blog) logischerweise ebenfalls von Denzil Meyrick.

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Synthia: Band 1 ★★☆☆☆

Synthia kämpft als 13-Jährige mit ihrem Alltag. So wie viele andere Mädchen in ihrem Alter auch. Bis zu jenem Zeitpunkt, an dem sie ihr Vater mit einer ungewöhnlichen Aufgabe in ihr Haus schickt.

Ab diesem Zeitpunkt ist nichts mehr, wie es war und sie begibt sich auf eine recht fantastische Reise in eine fremde Welt. Was sich wie ein vielversprechender Auftakt einer grandiosen Reihe anhört, entpuppt sich am Ende nicht zu dem, was es verspricht. Das hat in meinen Augen mehrere Gründe.
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Der Drachenbeinthron ★★★★★

Diesem Roman eilt sein Ruf voraus: Ein High-Fantasy-Epos im Stile eines „Der Herr der Ringe“. Immerhin schon 1991 erstmals in Deutschland erschienen, kommt das Werk nun in einer überarbeiteten Fassung auf den Markt. Da ich das Werk immer wieder vor mir hergeschoben habe, habe ich nun die Gelegenheit ergriffen und mich dem ersten Teil gewidmet.

Mit 950 Seiten ist dieser erste Band sicherlich nichts für nebenher. Aber welches Buch hat bei Amazon schon über 300 Bewertungen mit einer Durchschnittswertung von 4.2 Punkten? Und im Grunde genommen musste ich als jemand, der Tolkiens Werk als eines der besten überhaupt ansieht, dieses Werk gelesen haben. Und ich wurde nicht enttäuscht.
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[Hörbuch] Nebenan ★★★★☆

Der Kölner kennt natürlich die Heinzelmännchen. Die bitte nicht mit den Mainzelmännchen zu verwechseln sind. Wer dies tut, wird den Zorn des kleinen Volkes auf sich ziehen und das wird sicher kein Spaß.

Dass es nicht immer eine Neuheit sein muss, die einem ein Lesevergnügen bescherrt, zeigt dieses Werk sehr eindrücklich. Denn es ist schon so betagt, dass sich nur noch die wenigsten an die „Rievkoochebud“ auf der Kölner Domplatte erinnern können und die D-Mark nur noch ein nostalgisches Relikt wehmütger ü40er ist.
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Schattenspringer ★★★★★

„Autism: It’s not a bug, it’s a feature“. Dieses Zitat vom Ende dieser außergewöhnlichen Graphic Novel ist mein Anfang dieser Rezension. Denn das Besondere von (Asperger-)Autisten liegt nicht ihrer Einschränkung, sondern sie sind vielmehr eine Bereicherung für die Gesellschaft.

„Aspis“ nehmen die Welt anders wahr und blicken aus einer ganz anderen Perspektive auf diese und ermöglichen somit ganz andere Wege und Möglichkeiten. Ich habe dieses Buch als betroffener Angehöriger gelesen, denn bei unserem Sohn wurde gleichfalls die Diagnose „Asperger-Syndrom“ gestellt.
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Durch Nacht und Wind ★★★★★

Im Grunde genommen ist das Buch „Durch Nacht und Wind“ ein gewöhnlicher Krimi. Der sich aber allein schon der Aufmachung und des Titels wegen als etwas besonderes ankündigt. Schiller schreibt auf, was er selbst und sein Freund Johann Wolfgang von Goethe 1797 erlebt haben.

Selbstredend ist das Geschehene bisher noch nirgends veröffentlicht und diese Aufzeichnung Schillers bis heute unbekannt gewesen. Die beiden Freunde (die sich tatsächlich gekannt haben und tatsächlich auch zusammen Werke veröffentlicht haben) haben sich als Kriminalisten in bester Sherlock Holmes Manier verdingt.
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Short Story: Lichttherapie ★★★★☆

Licht ist der Quell des Lebens. Welche Möglichkeiten ergeben sich da in naher Zukunft? Mit dieser Frage beschäftigt sich nicht nur der Autor Lyl Boyd in dieser Mini-Kurzgeschichte „Lichttherapie“, sondern (höchst wahrscheinlich) auch der Leser, nachdem er diese „Short Story“ gelesen hat.

Es ist eine kurze Reise zu den Möglichkeiten, die es aktuell schon gibt und zu denen, die vielleicht möglich sein werden. Bei dieser Reise begleitet der Leser den gerade fertig promovierten „von Grün“ bei seiner ersten Anstellung.
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Lukas und das Geheimnis der sprechenden Tiere ★★★★★

Wir haben schon von vielen Möglichkeiten gelesen, wie Menschen mit Tieren sprechen können. Die von Lukas war uns neu. Er hat eine besondere Gabe, die es ihm ermöglicht, mit Tieren zu sprechen. Wenn er dies tut, kann er aber nicht mit Menschen kommunizieren und umgekehrt. Wie dies möglich ist, wird gar nicht mal so besonders hervorgehoben oder thematisiert.

Es liest sich, als trägt Lukas ein Hörgerät, dass er ein- und ausschalten kann. Ist es eingeschaltet, kann er sich mit den Menschen unterhalten, ist es ausgeschaltet, kann er sich (mental) mit den Tieren unterhalten. Das so etwas überhaupt möglich ist, wurde von meinen beiden Zuhörern gar nicht in Frage gestellt. Für die beiden ist es sowieso „normal“, dass in Büchern Menschen mit Tieren sprechen können.

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