Der Mann im schwarzen Anzug (Story Selection No. 23) ★★★★☆

„Was man niederschreibt, verlässt einen manchmal für immer […]“ Schon im ersten Absatz dieser Kurzgeschichte ist diese Wahrheit zu lesen und der Grund für viele aufgeschriebene Geschichten so vieler Menschen. Wie zum Beispiel die von Gary, der als über Neunzigjähriger versucht so seinen Frieden und seine Freiheit zu finden, in dem er aufschreibt, was ihm als Neunjähriger widerfahren ist.

Er erzählt unter welchen Umständen er damals lebte und wie es dazu kam, dass er allein am Fluss auf einmal dem Leibhaftigen gegenüberstand. Der Teufel höchstselbst gab ihm die Ehre. Und obwohl der Teufel „der Vater aller Lügen war“, glaubte Gary ihm.

Diese Kurzgeschichte ist wie so viele Werke von Stephen King keinem Genre zuzuordenen. Sie ist weder sonderlich spannend, noch enthält sie viel Dramatik, ist aber dadurch nicht weniger unterhaltsam. Natürlich gibt es wieder zahlreiche Bezüge zu anderen Geschichten, die seiner Feder entstammen, aber für diese Story ist das weniger von Belang.

Auch wenn die Geschichte ein bisschen daherplätschert, weiß sie den Leser zu binden. Sie bildet keinen nervenzerreibenden Thrill, sondern macht vielmehr neugierig. Neugierig auf das, was Wahr und was Falsch ist. Dabei bleibt der Spannungsbogen angenehm abgeflacht.

Alles in Allem eine unterhaltsame und empfehlenswerte Kurzgeschichte, die sich an jeden richtet, der Spass an gut erzählten Geschichten hat.

 

Titel: Der Mann im schwarzen Anzug
Autor: King, Stephen
Genre: Kurzgeschichte
Verlag: Heyne Verlag
Wertung: ✦✦✦✦✧

 

Diese Kurzgeschichte wurde mir freundlicherweise vom Heyne-Verlag als Rezensionsexemplar überlassen.

 

Eine Anmerkung zum Schluss: Dieses Geschichte ist Teil einer Serie von Kurzgeschichten. Es gibt insgesamt 52 Kurzgeschichten, die sich in Summe zur „Stephen King Story Selection“ zusammenfügen. „Der Mann im schwarzen Anzug“ ist No. 23 der Stephen King Story Selection.

 

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