Die Natur: Die visuelle Enzyklopädie […] ★★★★★

Was für ein Lexikon. Unsere Kinder im Alter von 2,5, 6 und 8 lieben es, denn auf gut über 600 Seiten werden unzählige Tiere und Pflanzen auf zahlreichen Abbildungen vorgestellt.

Es ist ein Lexikon (mit dem etwas sperrigen Titel: Die Natur: Die visuelle Enzyklopädie der Pflanzen, Tiere, Mineralien, Mikroorganismen und Pilze), nach dem wir recht lange Ausschau gehalten haben. Denn unsere Jungs saugen jegliches Wissen über Tiere in sich auf und wir standen meist vor dem Problem, dass wir entweder nur Bilderbücher ohne Erläuterungen oder zu umfangreiche Lexika gefunden hatten.

Dieses Lexikon bietet aber eine angenehme Mischung, wie sie für unsere Kinder ideal ist. Auf der einen Seite gibt es sehr viele Fotos und auf der anderen allgemeine Informationen zu den Tieren.
Natürlich ist dieses Lexikon keine richtige Wahl, wenn jemand tiefergehende Informationen zu einer Tierart sucht. Es werden zwar einige wenige Tiere explizit beschrieben, in der Summe bleiben die Informationen aber oberflächlich.

Aber genau hier liegt auch der Vorteil von diesem Buch, denn die Kinder werden nicht von den Informationen überfordert. Zudem können Grundschulkinder die Texte selbst lesen.

Tierwelt

Für unsere Jungs stellt die Tierwelt eindeutig den Schwerpunkt in diesem Buch dar. Darüber hinaus gibt es aber noch andere Themenbereiche zu entdecken. Die am wenigsten spektakuläre Welt ist zumindest für meine Kinder die Welt der Steine. Wer sich ein wenig mit der Mineralogie beschäftigt hat, weiß wie trocken das Thema sein kann. Für erste Einblicke in die Welt der Steine, ist die Tiefe dieses Lexikons genau richtig. Ebenso verhält es sich mit den Pflanzen, Insekten und Mikroorganismen.

Ein weiterer recht großer Pluspunkt dieses Lexikons liegt darin, dass schon Kinder gezeigt wird, wie vielfältig unsere Natur ist, ohne dass die Kinder Wörter wie „Biodiversität“ kennen müssen.Sehr oft wird dieses Lexikon als Vorlage für ihre Zeichnungen verwendet. Unsere Jungs nutzen das Malen als Ausdrucksmittel, um ihren Alltag zu verarbeiten. Das klingt jetzt nach viel pädagogischen Psychogedöns, äußert sich letzten Endes aber lediglich in recht eindrucksvollen Bildern von Tieren, die in den diversen Lexika entdecken. Diese Enzyklopädie spielt in dieser Hinsicht sicherlich ganz weit oben, denn bei vielen Bildern dienten Fotos aus diesem Buch als Vorlage.Das Lexikon ist übrigens recht groß und schwer. Zum Lesen muss es zwangsläufig auf dem Boden oder Tisch liegen. Um es in der Hand zu halten, ist es eindeutig nicht geeignet. Das ist für diejenigen wichtig, die auch manchmal ein Lexikon zum Vorlesen im Bett nutzen. Das wird mit diesem Buch schwieriger.

Fazit

Ich kann dieses Buch nur jedem Kinderhaushalt empfehlen, um den Kindern die Vielfalt der Natur zu zeigen, aber auch, um mal eben ein Tier nachzuschlagen, ohne gleich einen (pseudo-) wissenschaftlichen Artikel wie. z.B. in Wikipedia lesen zu müssen.

 

Ähnlich aufgebaut ist übrigens das Buch Wissen. Dinosaurier, das ich vor kurzem hier vorgestellt habe.

 

Titel: Die Natur: Die visuelle Enzyklopädie der Pflanzen, Tiere, Mineralien, Mikroorganismen und Pilze
Autor:
Genre: Kindersachbuch
Verlag: DK (Dorling Kindersley)
Bewertung: ✦✦✦✦✦

 


Das Lexikon „Die Natur: Die visuelle Enzyklopädie der Pflanzen, Tiere, Mineralien, Mikroorganismen und Pilze“ gibt es natürlich auch bei Amazon zu kaufen.

Eine etwas erweiterte Leseprobe zu diesem Lexikon findet sich auf der Verlagshomepage.

One response to “Die Natur: Die visuelle Enzyklopädie […] ★★★★★”

  1. […] Bände, da der Informationsgehalt höher ist. Vor allem im Vergleich zu der Enzyklopädie „Die Natur“ werden deutlich mehr Informationen zu den einzelnen Tierarten gegeben. Im Gegenzug werden […]

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