1408 (Stephen King Story Selection No. 34)

1408 gehört zu den wenigen Büchern, von denen ich zuerst die Verfilmung gesehen habe, bevor ich mich ihnen in Schriftform genähert habe. Die wirklich gute Verfilmung mit dem Namen Zimmer 1408 mit John Cusack in der Hauptrolle und Samuel L. Jackson in einer Nebenrolle, nutzt diese Kurzgeschichte aber nur als Basis für eine Geschichte, die am Ende doch sehr anders ist.

Mike Enslin ist Autor einer Gruselreihe, in denen er beschreibt, wie es ist, wenn er sich an Orten aufhält, an denen es vermeintlich spukt. Ganze drei Bücher hat er nun veröffentlicht und ist per Zufall auf einen neuen Ort gestoßen, an dem es spuken soll. Zimmer 1408 befindet sich auf der dreizehnten Etage des New Yorker Dolphin Hotels. In diesem Zimmer hat es seit über 20 Jahren keinen zahlenden Gast mehr gegeben. Der Hoteldirektor Gerald Olin hat es nicht mehr vermietet, nachdem über 50 Gäste in diesem Zimmer gestorben sind.
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Booksnack: Weihnachtsabschied

Manche Booksnacks kommen ohne das geschriebene Wort aus. Und dann ist er genau richtig erzählt.

Denn ein Booksnack kommt mit wenigen Seiten aus (dieser hier mit genau vieren, gemessen auf einem Kindle Paperwhite). Und auf diesen Seite möchte die namenlose Hauptfigur der Geschichte, nicht mit ihrer eigenen Geschichte erzählen. Sie möchte nicht erzählen, weshalb sie zur weihnachtlichen Abendstunde alleine unterwegs ist, um den letzten Zug nach irgendwo zu nehmen. View full post…

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Erwischt: Die Chronik des Eisernen Druiden 5

Ragnarök steht für das Ende der Welt in der nordischen Mythologie. Thor spielt eine zentrale Rolle, soll er doch die Midgardschlange erschlagen, bevor ihr Gift ihm den Garaus macht. Nun verhält es sich so, dass Thor gar nicht mehr existiert. Ein neues Schicksal muss demzufolge seinen Lauf nehmen.

So sieht zumindest die Welt aus, die Kevin Hearne geschaffen hat und in der Atticus O’Sullivan als Eisendruide seine Abenteuer erlebt. Da dieses Buch nur im Gesamtkontext der vollständigen Reihe zu verstehen ist, verzichte ich auf weitere Ausführung, sondern verweise auf die vier vorhergehenden Bände, die man gelesen haben sollte, bevor man sich diesem Werk widmet.
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Das Haus in der Maple Street (Stephen King Story Selection No. 44)

Es sind die vier Geschwister Melissa, Brian, Laurie und Trent, die nach und nach erkennen, dass mit ihrem Haus etwas nicht stimmt. Genau genommen ist es Melissa, die es als erstes erkennt. Die Kurzgeschichte von Stephen King beginnt mit dieser Entdeckung des jüngsten Sprosses, wobei der Einleitungssatz ein wenig merkwürdig ist. „Obwohl sie erst fünf […] war, hatte Melissa ausgezeichnete Augen; […].“

Dies ist glücklicherweise das einzig Ungewöhnliche hinsichtlich der Erzählweise, wobei es sich hierbei auch um einen Übersetzungsfehler handeln könnte. Ansonsten schmiegt sich diese Kurzgeschichte sehr gut in das Kingsche Gesamtwerk ein, denn er bedient sich der klassischen Klischees, die schon sehr oft Basis für seine Geschichten waren.
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Rodinia – Die Rückkehr des Zauberers

Ein Schiff dringt durch einen dichten Nebel und trifft auf die Küste Rodinias. Ohne zu wissen, was sie erwartet, hat sich die Schiffsmannschaft einer langen Tortur ausgesetzt. Nur um jetzt auf ein Monster zu treffen, das ihr aller Untergang ist. Bis auf einen. Kyrian. Ein Zauberer, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Inselwelt der Magier zu erobern.

Auf seinem Weg sucht er Verbündete und trifft auf allerlei Wesen, die aus diversen Sagen bekannt sein dürften. Trolle, Feen, Zwerge oder Zentauren haben Platz in dieser Geschichte, wobei mit dem ein oder anderem Klischee gebrochen wird. So man denn überhaupt bei Sagengestalten von Klischees sprechen kann.

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Die drei ??? Kids: Das Rätsel der Könige


Ich habe noch einige „Die drei ???“-Bücher im Keller liegen, die aber alle für meine beiden Großen mit einem Alter von sechs und acht Jahren nicht unbedingt geeignet sind. Einen guten Einstieg in die Welt von Justus, Bob und Peter bietet hier die Reihe „Die drei ??? Kids“.

Hier sind die Geschichten deutlich kürzer und kompakter, sowie auch einfacher geschrieben. Dadurch können auch Kinder ab sechs Jahren der Geschichte gut folgen. Im Gegenzug hat das allerdings den Nachteil, dass man vermutlich Kinder, die etwas älter sind, mit dieser Geschichte nicht hinter dem Ofen hervorlocken kann.
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Booksnack: Blind Date

Irgendwann in einer Beziehung wird es langweilig. Bei Julia sieht es nicht anders aus. Zum Glück gibt es die unendlichen Weiten des Internets, in denen man sich etwas suchen kann. Und tatsächlich entdeckt sie einen Typus Mann, der wie die Faust auf ihr Auge passt.

Diese kleine Mini-Kurzgeschichte weiß zu unterhalten, auch wenn sie es nur auf acht eBook-Seiten schafft (gemessen auf einem Kindle Paperwhite, den es heute sogar im Angebot gibt). Ab Mitte der Geschichte war mir zwar klar, wohin sich das Blind Date entwickelt, aber der Witz in der Geschichte sorgte dann doch für ein Schmunzeln in meinem Gesicht.
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Booksnack: Anfängerglück

Brit ist Mitte 30 und auf der Suche nach einem erotischen Abenteuer. Das klingt verführerisch, vor allem, als sie die vor den Toren Berlins neu eröffnete Fühlbar entdeckt.

Mit 12 Seiten (gemessen auf einem Kindle Paperwhite), hat dieser Booksnack eine erwartungsgemäßen Umfang, in dem nun der Leser miterleben darf, wie Brit ihrem ersten Swingerclub-Besuch entgegenfiebert.

Dieser Teil des Snacks ist gut geschrieben, aber frei von jeglicher Erotik. Dabei sind die Gedanken der Protagonistin immer nachvollziehbar und glaubwürdig.
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Achterbahn (Stephen King Story Selection No. 40)

Wer würde das von sich selbst behaupten? Man bekommt einen Anruf von einer Bekannten seiner Mutter, dass sie nach einem leichten Schlaganfall im Krankenhaus liegt. Würdest Du auch alles sofort stehen und liegen lassen, um mehr als hundert Meilen zu ihr zu fahren? Der Student Alan Parker macht es. Und weil sein eigener Wagen defekt ist, trampt er zu seinem Ziel.

Nach einem Zwischenstopp auf einem Friedhof bei Vollmond, steigt er in einen Wagen ein und unternimmt eine Fahrt, die sein Leben nachhaltig ändern wird. Bis zum Ende der Fahrt ist die Geschichte wirklich sehr gut. Ein subtiler Gruselfaktor und ein sehr guter Erzählstil machen es bis hierher zu einer sehr guten Mystery-Kurzgeschichte.
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Booksnack: Langsam, ganz langsam

Bei diesem Booksnack ist der Titel Programm. Nicht umsonst wird der Leser gleich mehrfach daran erinnert, dass es „langsam, ganz langsam“ geschehen soll. Dabei stellt sich Bauer Wilhelm recht ungeschickt an, bei dem, was er seiner Ehefrau Elsa versprochen hat.

Obwohl dieser Booksnack lediglich 12 eBook-Seiten misst (auf einem Kindle Paperwhite), erfährt der Leser die Hintergründe und eine Antwort auf die potentielle Frage „Warum?“.

Diese spannende Geschichte wartet nicht mit einer wendungsreichen Handlung auf. Es ist ganz im Gegenteil vorhersehbar, wie sie endet. Lediglich die Tatsache, dass braun und braun sich manchmal gern zueinander gesellt ist ein überraschend witzige Anekdote, die durchaus passend gewählt wurde.
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