Booksnack: Der Krebskönig

Dieser Booksnack ist schwere Kost. Ein Booksnack, der bewegt. Eine Mini-Kurzgeschichte, die es vermag, den Leser emotional zu berühren.

Die Autorin schafft etwas erstaunliches. Sie schafft es auf gerade mal gut 10 eBook-Seiten meines Kindle Paperwhite den Leser zu berühren, in dem sie von ihrem Vater schreibt. Dabei bleibt offen, ob es ihre eigene persönliche Erfahrung war, die sie niedergeschrieben hat, aber das spielt keine Rolle.

Wenn sie von ihrem Vater erzählt, dann sagt sie meist nur einen Satz. „Mein Vater ist an Krebs gestorben.“ In dieser Mini-Kurzgeschichte erzählt sie aber mehr. Sie erzählt aus ihrer Vergangenheit und wie ihre Eltern mit der Diagnose umgegangen sind.
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Booksnack: E-Mails aus dem Süden

Es hätte eine witzige Mini-Kurzgeschichte werden können. Eine Alleinreisende, die nicht zwingend ein Single sein muss, unternimmt einen Last-Minute-Trip in ein Familienhotel an der Costa de la Luz in Spanien. Im Stile kurzer „E-Mails aus dem Süden“ sendet die Autorin Britta Meyer drei „Geschichten ohne Umlaute“ an den Leser.

Es dauert ein bisschen, um in einen Lesefluss zu gelangen. Daran haben nicht nur die fehlenden Umlaute Schuld, sondern auch der etwas hacklige Schreibstil. Die Autorin vermochte mich als Leser schon mit ihren „Erinnerungen“ nicht so recht unterhalten, wobei die „E-Mails aus dem Süden“ eine deutliche Steigerung im Vergleich zu den belanglosen Erinnerungen sind.
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Booksnack: Victoria Falls

Gab es letzte Woche einen sonntäglichen Booksnack, der außerordentlich kurz (und zudem belanglos) war, sticht der sonntägliche Booksnack in dieser Woche mit einer besonderen Länge hervor. Mit zirka 50 Seiten auf einem Kindle bzw. ca. 530 Positionen (36 Seiten auf einem Fire HDX 8,9„) ist dieser Booksnack eindeutig keine „Mini-Kurzgeschichte“ mehr, sondern reiht sich in die „klassischen“ Kurzgeschichten ein. Die Leseprobe von „Bis zum späten Morgen“ nimmt in diesem Booksnack deutlich weniger Raum ein, als ich es zu Anfang vermutet hätte.

Ein Garant für einen sehr guten Booksnack ist dies jedoch nicht. Die Hauptrolle in dieser Geschichte übernimmt Robert Stein, der sich mit seiner Frau auf Rundreise durch das südliche Afrika befindet. Auf ihrer Reise begegnen sie einem weiteren Ehepaar, dass ebenso unglücklich ist, wie sie selbst. Ist es bei Robert er selbst, der unter der Ehe leidet, so ist es bei dem anderen Ehepaar Rachel, die am Verhalten ihres Ehemanns Anstoß nimmt.
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Von den Grenzen der Erde

Dieses Jahr scheint im Zeichen der Nordländer zu stehen. Zuerst mache ich Urlaub in Dänemark, dann entführt mich Hearne in die keltische Mythologie und anschließend bereise ich die Region im neunten Jahrhundert wandle auf den Spuren der Wikinger. Von den Grenzen der Erde erzählt die Geschichte von Lynn und Eirik, die, wie der Klappentext verlauten lässt, sich zusammen auf eine abenteuerliche Reise begeben.

Bevor es soweit ist, soll es aber etwas dauern. Zuerst werden die jeweiligen Geschichten der beiden erzählt, die in der ersten Hälfte des Buchs nichts miteinander gemein haben. Auf der einen Seite die Geschichte von Lynn, einer Königstochter aus Irland und auf der anderen Seite Eirik, ein törichter junger Wikinger, der von einer Dummheit in die nächste stolpert.
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Booksnack: Erinnerungen

Dieser Booksnack ist in Sachen Umfang etwas besonderes. Er umfasst acht eBook-Seiten auf meinem Kindle-Paperwhite – so weit, so nichts besonderes. Aber diese Geschichte ist nochmal unterteilt in drei weitere kurze Mini-Kurzgeschichten – oder wie soll ich Geschichten nennen, die einen Umfang von zwei eBook-Seiten haben?

Jetzt müsste ich eigentlich für jede einzelne der drei kurzen Mini-Kurzgeschichten eine eigene Rezension schreiben. Eigentlich. In der letzten Geschichte stellt die Autorin den Lesern aber eine alles entscheidende Frage:
So, und jetzt kommen Sie.
Was sollte das? Wie sollte ich das alles deuten?
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Kann man da noch was machen?

Von manchen Menschen existieren Biografien, weil sie etwas außergewöhnliches geleistet haben. So wie zum Beispiel Steve Jobs, der ein Mobiltelefon kreiert hat, von dem die wenigsten dachten, dass sie es bräuchten. Bei Laura Gehlhaar war es anders. Bei ihr waren es die Menschen in ihrer Umgebung bzw. unserer Gesellschaft, die sie veranlasst haben, dieses Buch zu schreiben.

Die Menschen, die in irgendeiner Art und Weise auf Laura Gehlhaar reagieren, wie es bei anderen Menschen nicht tun. Dabei fallen die Reaktionen durchaus sehr unterschiedlich aus. Manche lassen mich als Leser nur den Kopf schütteln und fragen: „Ist das wirklich passiert“? Andere sind recht witzig, so dass ich als Leser hin und wieder schmunzeln musste. Die Anekdoten aus Gehlhaars Leben verpackt sie durchaus in so manch witzigem Kapitel, wobei das Buch nicht durchgehend komisch ist. Es ist eben keine Komödie.
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Booksnack: Salzstangen und Cola

Schon wieder geht es ums liebe Geld. Dieses Mal versuchen aber nicht Geldscheine die Macht an sich zu reißen, sondern ein Geldfälscher versucht seine Dollar-Druckerplatten loszuwerden, die demnächst keinen Wert mehr haben werden.

In einem angenehm flüssigen Schreibstil begleitet der Leser den Protagonisten bei seinen Gedanken, so dass die Geschichte recht zügig gelesen werden kann. Dieser Booksnack hat einen Umfang von sieben eBook Seiten auf meinem Kindle.
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Schatten zu Licht

buchcover

Es kommt nicht oft vor, dass ich ein Buch nicht zu Ende lese. Es tut mir um die Autoren leid, die viel Herzblut in ihr Werk legen und für gewöhnlich lese ich weiter, auch wenn das Buch nur „solala“ anfängt. In diesem Fall, es handelt sich um Schatten zu Licht von Tina May, habe ich mich bis zu Kapitel 8 durchgekämpft. Ab diesem Punkt wollte ich das Buch einfach nicht mehr weiterlesen.

Es ist das erste Buch in diesem Jahr, das ich nicht zu Ende lesen möchte. Dies hat mehrere Gründe.
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Booksnack: Ein böses Stück Papier

Ein Geldschein erlangt zu einem Bewusstsein und beschließt, sich gegen die Menschheit aufzulehnen. Eine witzige Idee, die in diesem Booksnack aufgegriffen wird. Eine Idee, die bei mir spontan viele Assoziationen auslöst, was alles passieren könnte, wenn das wirklich passieren sollte. Das Geld regiert bekanntlich die Welt – auch jetzt schon, ganz ohne eigenes Bewusstsein.

Aber leider bleibt die Geschichte recht blass, auch wenn sie mit 12 eBook-Seiten auf meinem Kindle für einen Booksnack erstaunlich lang ist. Dieser Umfang reicht aber nicht, um die eigentliche Motivation des Geldschein darzulegen, weshalb er sich gegen die Menschheit auflehnt. Immerhin wird er von den Menschen begehrt, was eigentlich ein positives Gefühl auslösen könnte. Tut es aber nicht.
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Gehämmert

Als Ratatosk als Rieseneichhörnchen über den Wurzeln des Weltenbaums Yggdrasil läuft und als ein imaginärer Captain Kirk auf der Schulter von Atticus Platz nimmt, ist mir immer wieder ein Gedanke durch den Kopf geschossen: „Er übertreibt. Dieses Mal übertreibt er gewaltig.“ Auch Oberon verkommt immer weiter zu einer Witzfigur wie Jar-Jar aus Star Wars. Nicht umsonst nimmt er in diesem Teil eine deutlich weniger markante Rolle ein.

Sie haben bis jetzt überhaupt nichts verstanden? Das ist kein Wunder, denn um Gehämmert verstehen zu können, muss man zwingend die ersten beide Teile von „Die Chronik des Eisernen Druiden“ gelesen haben.
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